Eisberg (Oberviechtach)

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Koordinaten: 49° 28' 31.44" N, 12° 26' 50.68" E

Eisberg (Oberviechtach)
Eisberg mit zwei Gehöften: Ausschnitt Basiskarte Landvermessung in Bayern in den Jahren 1808-1864
Q15110175  Eisberg (Oberviechtach)ODB_S00037770
Die Daten aus dieser Infobox stammen aus OpenStreetMap. Die Daten sind unter einer offenen Lizenz frei verwendbar und wurden letztmals abgerufen am .
Eisberg auf einer Visualisierung der Altstraßen im Raum Oberviechtach

Die ehemalige Siedlung Eisberg liegt auf dem Gelände des Standortübungsplatzes Oberviechtach und ist für die Allgemeinheit nicht zugänglich.

Siedlung Eisberg

Die Siedlung Eisberg, die zur Gemeinde Oberviechtach gehörte,[1][2] ist heute eine Wüstung.

Historische Schreibform

  • 1573: unterhalb dem Euersberg [3]
  • 1808-1864: Eisberg

Einwohnerzahl von Eisberg

  • 1871: 10 Personen[4]
  • 1925: 13 Personen
  • 1950: 12 Personen
  • 1970: 0 Personen

Grenzlandkaserne Oberviechtach

Die Grenzlandkaserne in Oberviechtach wurde seit 1961 als Kaserne genutzt, als das Panzergrenadierbataillon 122 einzog. Mit dem Bau der Kaserne und der Errichtung eines Standortübungsplatzes nordöstlich des Kasernengeländes kam es zur Ablösung und Räumung der Siedlung Eisberg. Eisberg war ab diesem Zeitpunkt unbewohnt.

Altwege im Raum Oberviechtach und Eisberg

Hauptartikel: Altstraßen im Bereich der TK 25 6540 Oberviechtach

Der frühere Altlandkreis Oberviechtach lag abseits der alten Fernhandelswege, die die Städte Regensburg und Nürnberg mit Böhmen verbanden. Allerdings durchlief den Raum die von Nord- bzw. Ostsee kommende Pilgerstraße, die Rom zum Ziel hatte und die in der sogenannten „Romweg-Karte“ des Nürnberger Humanisten Erhard Etzlaub aus dem Jahre 1500 kartographisch erfasst ist. [5]

Zwei Altwege mit dem Ziel Böhmen durchzogen allerdings den Raum: Eine Trasse führte von Amberg über Nabburg in West-Ost-Richtung von Weidenthal über Trichenricht, Maximilianshof, Spatzenmühle bei Teunz, Eisberg, Schwand und weiter über Schönsee, Dietersdorf und den Reichenstein zur böhmischen Grenze. Ziel war nach Dollacker Bischofteinitz. Diese Trasse wurde im Volksmund auch „Sautreibergasse“ oder „Saustraß“ genannt.

Literatur

  • Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kurbayern, Geheimes Landesarchiv 1525, fol. 209 ff
  • Emma Mages, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 61, Oberviechtach, München 1996, ISBN 3-7696-9693-X

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eisberg In: Geschichte Bayerns, Historische Ortsnamen, Regierungsbezirk Oberpfalz, abgerufen am 30. November 2025
  2. Emma Mages, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 61, Oberviechtach, S. 227
  3. Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kurbayern, Geheimes Landesarchiv 1525, fol. 209 ff
  4. Einwohnerzahl von Eisberg im Bavarikon, abgerufen am 22. Januar 2026
  5. Etzlaub: Romwergkarte, in: https://bavarikon.de > objekt
Straßennamen in Oberviechtach

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Ehemalige Straßennamen:

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