Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche (Oberviechtach)
| Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche (Oberviechtach) | |
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Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche (2018) | |
| Adresse: | Martin-Luther-Straße 4 92526 Oberviechtach |
Die Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche ist ein Kirchenbau in Oberviechtach.
Geschichte
Die Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche in Oberviechtach wurde am 27. September 1964 eingeweiht[1]. Nachdem die Stadt Oberviechtach im Jahre 1961 Garnisonsstadt mit einem eigenen Bundeswehrstandort wurde, kamen immer mehr evangelische Christen nach Oberviechtach. Ein Kirchenneubau war unausweichlich.
Architektur
Kaum jemand kommt beim Anblick des Bauwerks auf die Idee, dass es sich bei dem Gebäude eigentlich um ein Kunstwerk handelt, dessen Entwurf von dem berühmten Architekten Olaf Andreas Gulbransson aus München stammt. „Die Architektur der Kirche hat als Stein gewordenes Glaubenszeugnis künstlerische Qualität und stellt eine Bereicherung des Stadtbildes“ [2] von Oberviechtach dar.
Die offene Zeltarchitektur, wie bei dem Gotteshaus in Oberviechtach zu sehen, ist prägend für das Werk Gulbranssons. Sein Spiel mit geometrischen Grundformen und die zentrale Anordnung von Altar, Kanzel und Taufbecken zeigen die Handschrift des Architekten. „Dabei steht das „Zelt“ für das „Zu-Gast-Sein“ des Menschen auf Erden und soll an das Stiftszelt des Alten Testaments erinnern“ [3].
Ausstattung

Wie in allen Gulbransson-Kirchenräumen sind Pfarrer und Gemeinde einander in einem offenen Kreis zugeordnet. Das ist ein typisches Merkmal des Bauwerks. Frau Gulbransson, Ehefrau des Architekten, entwarf die meisten Altarbehänge.
Der Goldschmied Hermann Jünger aus Taufkirchen fertigte das bronzene Altarkreuz, Lesepult, Leuchter, Buchauflage und Altarschild. Von der Oberviechtacher Bau- und Kunstschlosserei Hans Gürtler stammen nach Entwürfen von Pfarrer Lothar Karl Joppien der siebenarmige Leuchter, darüber die Gebotstafeln, der Davidstern und das hebräische Wort „Schalom“.
Das Kirchendach verdeutlicht die Orientierung nach oben. Dieses „Aufwärtsstreben“ wird auch durch die farbigen Glasfenster in dem Gebäude symbolisch dargestellt. Fallen die Sonnenstrahlen durch die bunten Glasscheiben weit in den Innenraum, wird der Name „Auferstehungs-Kirche“ erlebbar.
Eine weitere Besonderheit ist der schlanke Kirchturm. Er wurde an den Gemeindesaal angebaut. Auf seiner Spitze befindet sich eine stilisierte Weltkugel mit einem Kreuz darauf.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ https://www.oberviechtach-evangelisch.de/gemeinde/auferstehungskirche Homepage der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oberviechtach-Schönsee
- ↑ https://www.oberviechtach-evangelisch.de/gemeinde/auferstehungskirche Homepage der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oberviechtach-Schönsee
- ↑ https://www.oberviechtach-evangelisch.de/gemeinde/auferstehungskirche Homepage der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oberviechtach-Schönsee
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