Richtmühle
Koordinaten: 49° 28' 8.98" N, 12° 13' 4.48" E
| Richtmühle | |
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Richtmühle 2023 | |
| Rosi Mühlendatenbank | |
| Adresse: | Richtmühle 92507 Nabburg |
Richtmühle ist ein Ortsteil in der Stadt Nabburg im Landkreis Schwandorf im Regierungsbezirk Oberpfalz.
Lage
Richtmühle liegt nordöstlich von Nabburg und 570 Meter nordöstlich von Neusath am Richtmühlbach und nördlich des Freilandmuseums Oberpfalz.
Namensdeutung
Die Mühle wurde an einem gerodeten Platz am Richtmühlbach errichtet.[1]
Geschichte
Richtmühle gehörte 1772 zur Gutsherrschaft Neusath. Besitzer war Johannes Kölbl, das Anwesen hatte einen Schätzwert von 300 Gulden. 1762 erscheint der Weiler noch nicht in der Hauptbeschreibung des Pflegamtes Nabburg.[2]
Steuerdistrikte
1808 entstand die Obmannschaft Tauchersdorf mit den Orten: Tauchersdorf, Namsenbach Neusath, Wiesensüß, Perschen, Haselhof, Richtmühle, Kurmhof, Wiesmühle und die ämtischen Untertanen der Stadt Nabburg.[3]
1811 wurden die Steuerdistrikte gebildet. Der Steuerdistrikt Perschen bestand aus den Dörfern Perschen, Neusath, mit dem von Riedelschen Schloß, und Namsenbach, dem Weiler Haselhof, der Einöde Richtmühle sowie der nabburgischen Stadtkammerwaldung Ruid und dem Spitalholz der Stadt Nabburg. Es gab 58 Häuser mit 337 Seelen. Der Steuerdistrikt hatte 260 Morgen Äcker, 65 Morgen Wiesen, 120 Morgen Holz, 2 Weiher, 15 Morgen öde Gründe und Wege. Sie hatten 2 Pferde, 96 Ochsen, 30 Kühe, 45 Stück Jungvieh, 70 Schafe und 30 Schweine.[4]
Gemeindebildung
1818 wurde die Gemeinde Neusath gebildet. Die Gemeinde Neusath bestand aus den Ortschaften Neusath mit 28 Familien, Haselhof mit 7 Familien, Richtmühle mit 1 Familie und Haindorf mit 10 Familien.[5]
1828 gab es in Neusath 25 Wohngebäude mit 35 Familien und 190 Einwohnern. In Haindorf gab es 9 Wohngebäude mit 10 Familien und 68 Einwohnern. In Haselhof gab es 4 Wohngebäude mit 5 Familien und 20 Einwohnern. In Richtmühle gab es 1 Wohngebäude mit einer Familie und 4 Einwohnern. Alle Bewohner waren katholisch und gehörten zur Stadtpfarrei Nabburg in die Filialkirche Perschen. 82 Werktags-und 70 Sonntagsschüler besuchten die Schule in Perschen.
Die Gemeinde Neusath wurde 1946 aufgelöst und die Ortsteile in die Gemeinde Diendorf eingegliedert.
1964 hatte Neusath 31 Häuser und 145 Einwohner, Haindorf 11 Häuser mit 65 Bewohnern und Haselhof 5 Häuser mit 21 Einwohnern und Richtmühle 2 Häuser mit 8 Einwohnern.[6]
Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Nabburg aufgelöst und die Gemeinde Diendorf wurde in den Landkreis Schwandorf eingegliedert. Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Diendorf mit dem Weiler Richtmühle in die Stadt Nabburg eingegliedert.
Gebäude/Einrichtungen/Firmen
| Hausnummer | Gebäude |
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Weblinks
- Richtmühle In: Bavarikon
- Richtmühle In: Geschichte Bayerns, Historische Ortsnamen, Regierungsbezirk Oberpfalz
- Richtmühle In: BayernAtlas
Literatur
- Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
Einzelnachweise
- ↑ Richtmühle In: Geschichte Bayerns, Historische Ortsnamen, Regierungsbezirk Oberpfalz
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 357
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 409
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 401
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 415
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 419
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