Bärnmühle (Nabburg)
Koordinaten: 49° 26' 13.78" N, 12° 13' 9.23" E
| Bärnmühle (Nabburg) | |
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Kumpfmühle, Eckendorf, Höflarn, Bärnmühle 2016 | |
| Rosi Mühlendatenbank | |
| Adresse: | Bärnmühle (Nabburg) 92507 Nabburg |
Bärnmühle ist ein Ortsteil der Stadt Nabburg im Landkreis Schwandorf im Regierungsbezirk Oberpfalz.
Lage
Die Bärnmühle liegt südöstlich von Nabburg.
Namensdeutung
Der Name der Mühle leitet sich vom Familiennamen Bär ab.
Geschichte
1717 heiratet Georg Gerstner, Müller auf der Bärnmühle die Müllertochter Maria Magdalena Zigner von der Ledermühle in Nabburg. Sein Vater war der Müller Kaspar Gerstner von der Bärnmühle bei Nabburg.[1]
1766 kam der Müller Johann Mayr von der Schwärzermühle der Anna Maria Gerstner heiratete. Sie war die Tochter des Andreas Gerstner, Müller auf der Bärnmühle.[2]
1792 wird die Bärnmühle bei Höflarn genannt.[3]
1808 wird Georg Lingl als Müller genannt.[4] Die Bärnmühle gehörte zur Gutsherrschaft Höflarn.
Ab 1827 war der Müller Georg Lingl auf der Bärnmühle.
Steuerdistrikte
1808 entstand die Obmannschaft Diendorf. Es gehörten die Ortschaften Diendorf, Girnitz, Wölsenberg, Eckendorf, Höflarn, Kumpfmühle und Bärnmühle dazu.[5]
1811 wurden die Steuerdistrikte gebildet. Zum Steuerdistrikt Girnitz gehörten die Dörfer Girnitz, Eckendorf, Höflarn mit dem Schloss der verwitweten Freifrau von Morgen und den Einöden Kumpfmühle und Bärnmühle, sowie verschiedenen Waldungen. Sie hatten 27 Häuser mit 132 Seelen. Es gehörten 150 Morgen Äcker, 38 Morgen Wiesen, 50 Morgen Holz, 2 Weiher, 10 Morgen öde Gründe und Wege dazu. Sie hatten 1 Pferd, 36 Ochsen, 36 Kühe, 30 Stück Jungvieh, 48 Schafe und 24 Schweine.[6]
Gemeindebildung
Die Bärnmühle gehörte zur Gemeinde Diendorf und hatte 1828 1 Wohngebäude mit 3 Einwohnern und 1964 2 Wohngebäude mit 7 Einwohnern. Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Diendorf in Stadt Nabburg eingegliedert.
Gebäude/Einrichtungen/Firmen
| Hausnummer | Gebäude |
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Weblinks
- Bärnmühle In: BayernAtlas
- Bärnmühle In: Bavarikon
- Bärnmühle In: Geschichte Bayerns, Historische Ortsnamen, Regierungsbezirk Oberpfalz
Literatur
- Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
Einzelnachweise
- ↑ Matricula online, Pfarrei Nabburg
- ↑ Matricula online, Pfarrei Nabburg
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 353
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 352
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 409
- ↑ Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 50: Nabburg. Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7, S. 398
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