Jobsthof
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Jobsthof war ein Ortsteil der Gemeinde Steinberg am See im Landkreis Schwandorf im Regierungsbezirk Oberpfalz in Bayern.
Geographie
Jobsthof lag 650 Meter westlich von Steinberg am See und ist durch den Braunkohletagebau in diesem Gebiet abgegangen.
Historische Schreibweisen
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Namensdeutung
Der Ortsname des Weilers leitet sich vom Familiennamen Jobst ab.[1]
Geschichte
1876 bewohnte Peter Seidl den Jobsthof. Danach erscheinen die Familien Dietl und Scheipl.[2] Jobsthof ist durch den Braunkohleabbau in diesem Bereich abgegangen.
Gemeindebildung
Zur Gemeinde Oder gehörten die Orte Oder mit 124 Einwohner und 16 Wohngebäude, Heselbach 150 Einwohner und 13 Wohngebäude, Holzheim bei Oder 77 Einwohner und 11 Wohngebäude, Hirmerhaus 26 Einwohner und 3 Wohngebäude, Waldheim 49 Einwohner und 6 Wohngebäude, Haid 11 Einwohner und 2 Wohngebäude, Jobsthof 7 Einwohner und 1 Wohngebäude und Spitalhaus 11 Einwohner mit 1 Wohngebäude.
Braunkoheabbau
Im Oberpfälzer Braunkohlerevier wurde im 19. und 20. Jahrhundert vorwiegend im Tagebau Braunkohle gefördert. Der Schneidermeister Andreas Schuster aus Wackersdorf stieß bei Grabungsarbeiten für einen Brunnen um 1800 auf Braunkohle. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Braunkohle im Tagebau abgebaut.
Historische Straßen
Weblinks
- Jobsthof In: BayernAtlas
- Jobsthof In: Geschichte Bayerns, Historische Ortsnamen, Regierungsbezirk Oberpfalz
Literatur
- Rita Maria Scharl: Familienkundliche Beiträge, Heft 96. Kastenamt Burglengenfeld mit Amt Kallmünz und Amt Hainsacker. Hrsg.: Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz, P&P Printmanagement, Trabelsdorf, 2025
- Joseph Rappel: Wackersdorf. Das Werden einer modernen Industriegemeinde. Hrsg.: Gemeinde Wackerdorf, Flierl-Druck, Amberg, Wackersdorf 1974
- Willy Schindler und Team: Glückauf an Naab und Vils. Heimatbuch für den Landkreis Burglengenfeld. Hrsg.: Meiler’sche Buchdruckerei und Verlag GmbH Schwandorf i. Bay., Meiller’sche Buchdruckerei und Verlag GmbH Schwandorf i. Bay., Burglengenfeld 1958, urn:nbn:de:bvb:355-ubr20410-2
- Jakob Scharf: Steinberg (Buch). Geschichte und Geschichten – eine Chronik. Hrsg.: Jakob Scharf, Gietl, Regenstauf, Steinberg 1997
Einzelnachweise
- ↑ Jobsthof In: Geschichte Bayerns, Historische Ortsnamen, Regierungsbezirk Oberpfalz
- ↑ Jakob Scharf: Steinberg (Buch). Geschichte und Geschichten – eine Chronik. Hrsg.: Jakob Scharf, Gietl, Regenstauf, Steinberg 1997, S. 329
Straßennamen in Steinberg am See:
Ahornstraße | Akazienweg | Am Bauhof | Am Berghaus | Am Brünnerl | Am Loiblweiher | Am Retzer Schübl | Am Schreckerbach | Am Steinberger See | Bachstraße | Bergstraße | Bergmannstraße | Birkenstraße | Blumenstraße | Buchenstraße | Eichenstraße | Erlenstraße | Fischbacher Straße | Fliederweg | Flurstraße | Föhrenstraße | Gartenstraße | Ginsterweg | Glück-Auf-Straße | Graf-von-Reisach-Straße | Heidestraße | Herststraße | Hirmerleiten | Höhenstraße | Hochruckäcker | Holunderweg | Holzheimer Weg | Kanalstraße | Kastanienweg | Kirchengasse | Lindenstraße | Moosstraße | Mühlweg | Nittenauer Straße | Pfaffenberg | Pfarrer-Geschwendtner-Straße | Reutinger Weg | Richterstraße | Sandstraße | Schloßgasse | Schloßstraße | Seestraße | Siedlerstraße | Sportplatzstraße | Sommerstraße | Steinbruchstraße | Tannenstraße | Wacholderweg | Waldheimerstraße | Waldstraße | Weiherstraße | Weilhammerstraße | Wiesenstraße
In Oder: In der Oder
Ortsteile ohne Straßennamen: Haid | Hirmerhaus | Jobsthof | Spitalhaus | Waldheim
Ehemalige Straßennamen:
Wüstungen: Holzheim bei Oder | Oberoder | Mitteroder | Unteroder