Sportverein Freudenberg

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Sportverein Freudenberg
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Homepage:sv-freudenberg.de
Gründungsdatum:1949
Das Sportgelände des SV Freudenberg.
Das Sportgelände des SV Freudenberg.

Der Sportverein Freudenberg, auch SV Freudenberg wurde im Jahr 1949 gegründet und deckt ein breites sportliches Angebot für seine Mitglieder ab. Im Jahr 2026 hatte der Verein mehr als 700 Mitglieder. Die Vereinsfarben sind weiß und blau.

Sportstätten

Der Verein unterhält mehrere Sportstätten. Hauptadresse ist das Sportheim mit Sanitäranlagen und Gastronomie am Heiligbergsteig in Freudenberg. Direkt angrenzend befindet sich der Fußballplatz. Am Ortsrand von Freudenberg, bei Hötzelsdorf, liegt der mit Flutlicht ausgestattet Trainingsplatz für die Fußballer. Wenige hundert Meter weiter östlich, beim Freibad Freudenberg, befinden sich die Tennisplätze mit Umkleide- und Aufenthaltsgebäude. Direkt daneben ist die Eisstockbahn mit Hütte zu finden.

Das Sportheim wurde Mitte der 1990er-Jahre mit viel Eigenleistung errichtet, nachdem der Sturm Lore das alte Sportheim 1994 verwüstet hatte. Die Gemarkungsgrenze zwischen Freudenberg und Wutschdorf verläuft mitten durch das Sportgelände. Das Sportheim befindet sich in Freudenberg, der Fußballplatz und das Gerätelager in Wutschdorf.

Sparten

Zunächst als reiner Fußballverein gegründet, bildeten sich schon bald Sparten für verschiedene Sportarten. Im Jahr 2026 existierten folgende Sparten unter dem Dach des Vereins: Fußball, Kegeln, Tennis, Fitness und Gesundheit, Turnen, Ski, Eisstock, Jumping und Darts. Die erste Fußball-Herrenmannschaft spielte in der Saison 2026/27 in der Kreisliga Amberg/Weiden Süd, zudem gibt es im Bereich Fußball diverse Jugend- und weitere Herrenteams.

Geschichte

1949 wurde der Sportverein Freudenberg gegründet. Zu den prägenden Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Georg Wienzek, Adolf Märkl und Hans Dotzler senior. Georg Wienzek legte 1952 seine Schiedsrichterprüfung ab. Sein sportlicher Weg führte ihn über die Bezirksliga (1958) und die Landesliga (1965) bis in die Bayernliga, die damals dritthöchste deutsche Spielklasse, in der er von 1967 bis 1972 als Unparteiischer aktiv pfiff. Er verstarb im Herbst 2024 im Alter von 94 Jahren.

Ein kurioses und geschichtsträchtiges Kapitel des Vereins ist die frühere Skisprung-Tradition. Mitglieder des SV Freudenberg beteiligten sich erfolgreich an den Skisprungmeisterschaften, die der SV Amberg in den 1960er-Jahren auf der aus Holz konstruierten Skisprungschanze in Freudenberg organisierte.Die Schanze stand dort, wo heute der Weg zur Schmie-Alm verläuft. Der Zielbereich lag dort, wo sich heute der Fußballplatz befindet. Den offiziellen Schanzenrekord mit einer Weite von 33 Metern hält Erich Ehmer aus Amberg. Beim Sommernachtsfest 2022 wurden dem Verein historische Sprungskier ehemaliger aktiver Freudenberger Skispringer übergeben, um dieses Stück Vereinsgeschichte im Sportheim zu bewahren.

Im Juli 2024 feierte der Verein sein 75-jähriges Bestehen mit einem großen Festwochenende, Festzug und einem Rückblick auf die Vereinsgeschichte.[1]

Vorsitzende

  • 1949 bis 1950: Alfons Dobmeier
  • 1950 bis 1955: Ignatz Gürtler
  • 1955 bis 1956: Werner Häuschkel
  • 1956 bis 1972: Ignatz Gürtler
  • 1972 bis 1980: Richard Richter
  • 1980 bis 2003: Josef Neiß
  • 2003 bis 2007: Michael Wiederer
  • 2007 bis 2011: Franz Bruckschlegl
  • 2011 bis 2015: Josef Neiß
  • 2015 bis 2021: Christian Straller
  • seit 2021: Andreas Koch

Einzelnachweise

  1. ↑ Ina Piehler: Der SV Freudenberg feiert sich mit einem Dreitagefest, in: onetz.de. Oberpfalz Medien GmbH, vom 8. Juli 2024, abgerufen am 13. Oktober 2026