Skulptur „Symbol für das Leben“
Koordinaten: 49° 28' 24.51" N, 11° 56' 21.85" E
| Skulptur „Symbol für das Leben“ | |
|---|---|
Die Skulptur „Symbol für das Leben“ steht vor dem Eingang der ehemaligen Schule in Lintach. Die vier Meter hohe Skulptur besteht aus 24 Reliefplatten, die von den 24 Schülerinnen und Schülern der Klasse 4b der Lintacher Schule aus dem Schuljahr 2004/2005 unter Anleitung des Künstlerehepaars Hanna Regina Uber und Robert Diem geschaffen wurde.[1]
Geschichte
Im Jahr 2001 wurden Bürgermeister Norbert Probst und Rektor Werner Schulz bei der Regierung der Oberpfalz vorstellig, um die Genehmigung für die Sanierung und Erweiterung des Lintacher Schulhauses zu erreichen. Kaum waren die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen, erwies es sich als Glücksfall, dass sich 1997 im Gemeindebereich Freudenberg - genau gesagt im alten Aschacher Pfarrhof - das Künstlerehepaar Hanna Regina Uber und Robert Diem niedergelassen hatte und deren Tochter Elia zu diesem Zeitpunkt die Klasse 1b der Volksschule Freudenberg besuchte.[1]
Das Künstlerpaar bot damals spontan an, das sanierte Schulgebäude durch ein Bronze-Kunstwerk aufzuwerten, das weitestgehend von den Schulkindern gestaltet werden sollte. Hanna Regina Uber-Diem und Robert Diem boten an, lediglich die Materialkosten in Rechnung zu stellen und auf jegliches Honorar zu verzichten. Zu Beginn dieses Jahres kamen Rektor Werner Schulz und Bürgermeister Norbert Probst dankbar auf das großzügige Angebot zurück. Man vereinbarte, dass das Kunstwerk - eine vier Meter hohe Bronzeplastik - in den letzten Juni- und ersten Juliwochen im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstehen sollte. Als “frei schaffende Künstler” wurden natürlich die 24 Mädchen und Buben der Klasse 4b ausgewählt, die von Künstlertochter Elia Diem besucht wird. Klassenleiter Hans Heimler zeigte sich der Idee gegenüber sehr aufgeschlossen und war selbst - wie auch seine Kinder - begeistert, dass der Kunsterziehungsunterricht in seiner Klasse für eine Reihe von Stunden von überregional anerkannten Künstlern übernommen wurde.[1]
Unter der Regie von Hanna Regina Uber-Diem und Robert Diem fertigten die Viertklässler in ihrem Werkraum zunächst Entwürfe auf Papier an. Danach wurden die Entwürfe mit Modellierwachs plastisch umgesetzt. So entstanden 24 unterschiedliche Reliefplatten zum Thema “Symbol für das Leben!” Schließlich galt es, die Reliefplatten in Bronze zu gießen. Da dies natürlich nicht in der Schule geschehen konnte, statteten die Viertklässler der Künstlerwerkstatt in Aschach einen Arbeitsbesuch ab, um den Werdegang ihres Kunstwerkes weiter zu verfolgen. Als letzter Arbeitsgang müssen nun in den nächsten Tagen die 24 Bronze-Reliefplatten zu einer vier Meter großen Plastik zusammengeschweißt werden. Dieser letzte Arbeitsgang wird von den Kindern, den Lehrkräften und der Schulleitung mit großer Spannung erwartet. Schließlich soll das Kunstwerk noch vor Beginn der Sommerferien das Lintacher Schulgebäude zieren.[1]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Auskunft Werner Schulz