Stadtmuseum (Schwandorf)

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Koordinaten: 49° 19' 47.10" N, 12° 6' 21.33" E

Stadtmuseum (Schwandorf)
Haupteingang des Stadtmuseums Schwandorf
Homepage:www.schwandorf.de/Kultur-Tourismus/Kulturangebot/Stadtmuseum
Adresse:Rathausstraße 1
92421 Schwandorf
Leitung:Eva-Maria Keil
Q76629453   Stadtmuseum_Schwandorf  Stadtmuseum (Schwandorf)
Folgende Angaben in dieser Infobox stammen aus der BayernCloud Tourismus:
  • die Öffnungszeiten
  • die Koordinaten

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2026-07-29T02:09:48+02:00. Urheberrechtsvermerk: CC BY-SA 4.0 TZ Nabburg

Das Stadtmuseum Schwandorf ist ein weitgehend barrierefreies Museum in Schwandorf mit Fokus auf Regionalgeschichte.[1]

Geschichte

In Schwandorf wurde bereits 1912 von heimatgeschichtlich interessierten Bürgern ein „Ortsmuseum“ gegründet. Beim Schwandorfer Stadtmuseum handelt es sich wohl um das älteste Museum im Landkreis Schwandorf. In seiner Geschichte vollzog das Stadtmuseum Schwandorf mehrere Ortswechsel, vom Blasturm beginnend bis es 1963 eine dauernde Bleibe im alten Rathaus fand. Eine Generalsanierung des Gebäudes, 1989, eröffnete neue Möglichkeiten der Präsentation und 2022 erfolgte die Umgestaltung unter modernen architektonischen und museumspdägagogischen Ansprüchen.[2]

Ausstellung

Das Stadtmuseum Schwandorf widmet sich auf über 700 m² der Präsentation und Vermittlung der Kulturgeschichte der Stadt Schwandorf und der umliegenden Region in der mittleren Oberpfalz mit den Schwerpunkten Stadtgeschichte, Industriegeschichte, Museumsgeschichte, Religionsgeschichte und Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ein Teil der Ausstellung widmet sich auch den Söhnen und Töchtern der Stadt Schwandorf.

Seit 2024/2025 ist die sogenannte „Falkenauer Heimatstube“, eine Sammlung zur Erinnerungskultur der Vertriebenen des ehemaligen Kreises Falkenau (heute Sokolov in Tschechien), an das Stadtmuseum angegliedert.[2]

NaturInfoZentrum im Dachgeschoss des Stadtmuseums Schwandorf

NaturInfoZentrum

Zum einhundertsten Geburtstag des Stadtmuseums konnte 2013 im Zwischen- und Dachgeschoß des Museumsgebäudes ein neuer Bereich eröffnet werden, dessen Realisierung maßgeblich durch eine EU-Förderung des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums und ELER ermöglicht wurde. Im NaturInfoZentrum können die Museumsbesucher eine naturkundliche Reise durch die Naturräume des Landkreises Schwandorf und dessen oberpfälzische Umgebung unternehmen. Die Ausstellung gliedert sich in fünf Bereiche, die beispielhaft für die Landschaftsformen der mittleren Oberpfalz stehen: kalksteinreicher Jura im Westen, Flusstäler und Auenlandschaften wie das Naabtal, Moor-, Weiher- und Seengebiete wie das Charlottenhofer Weihergebiet und das Oberpfälzer Seenland, ebenso ausgedehnte Wälder wie der Taxöldener Forst oder die Wälder des Raffa bei Burglengenfeld – und schließlich das von Menschenhand geprägte Kulturland mit seinen unterschiedlichen Feldfrüchten als Acker- oder Weideland. Die in diesen Naturräumen anzutreffende Flora und Fauna wird anhand von zahlreichen spannenden Tierpräparaten (darunter auch verschiedene Fischarten), sorgfältig gepressten Pflanzen in Herbarien oder einer vielseitigen Baumbibliothek zum Anfassen dargestellt.[3]

Literatur

  • Eva Maria Keil: Stadtmuseum Schwandorf – Ein Museum macht Stadtgeschichte. In: Jahresband zur Kultur und Geschichte im Landkreis Schwandorf. Band 24/25, Hg.: Landkreis Schwandorf 2013/2014, S. 53-64.
  • Elisabeth Vogl, Eva Maria Keil: … alles andere als verstaubt! Älteste Kultureinrichtung Schwandorfs auf dem Weg in die Zukunft! In: Festschrift Das Kulturfest der Oberpfälzer in der Großen Kreisstadt Schwandorf – 43. Bayerischer Nordgautag. Regensburg 2022, S.189-193.
  • Gerhard Hampl: Die „Falkenauer Heimatstube“ In: Das Kulturfest der Oberpfälzer in der Großen Kreisstadt Schwandorf – 43. Bayerischer Nordgautag. Regensburg 2022, S.200-203.
  • Jakob Scharf: Stadtmuseum Schwandorf und Volkskundemuseum Burglengenfeld Wo Geschichte und, Handwerk und Erinnerung lebendig werden. In: Oberpfalzbote, September 2025. Hrsg.: DS medien GmbH, Schwandorf 2025, S. 20 (online verfügbar auf https://www.yumpu.com/de/document/view/70755129/oberpfalz-bote-ausgabe-13-september-2025)

Einzelnachweise