Rödlaser Berghütte
Koordinaten: 49° 35' 25.47" N, 11° 57' 15.10" E
| Rödlaser Berghütte | |
|---|---|
Rödlaser Berghütte im Jahr 2011 | |
| Adresse: | Rödlas 4 92242 Hirschau |
Die Rödlaser Berghütte im Ortsteil Rödlas befindet sich im Besitz der Ortsgruppe Massenricht des Oberpfälzer Waldvereins (OWV). Vor allem von Naherholungsgästen und Wanderern, die die Wanderwege der Umgebung nutzen, wird sie frequentiert.
Die Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt der Rödlaser Berghütte begannen im Dezember 1970. Eröffnet wurde das Gebäude mit einer Grundfläche von 12 × 21 Metern im Juli 1971. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Rödlaser Berghütte zweimal vergrößert, letztmals im Jahr 1990, zu ihrer heutigen Größe von jeweils 400 Quadratmetern im Erd- und im Untergeschoss. Dies stellte für den OWV einen ungeheuren finanziellen Kraftakt dar. Allein der Anbau im Jahre 1990 schlug beispielsweise mit knapp einer Million Mark zu Buche. Diese Summe konnte der Verein nur durch immense Eigenleistung, Geld- und Sachspenden sowie Zuschüsse aufbringen. Hinzu kamen Einnahmen durch die Vermietung des Aussichtsturm Rödlas an Mobilfunkanbieter, die dort ihre Antennen aufstellten. Seit 1972 ist die Berghütte auch Heimstatt der Massenrichter Hüttenschützen.[1] Auch die Volkstanzgruppe Massenricht hat sich die Rödlaser Berghütte als Treffpunkt ausgesucht probt unter anderem auch aufgrund des geräumigen Saals gerne dort ihre Tänze.[2]
In der pächterlosen Zeit ab Juli 2020 nutzten der Oberpfälzer Waldverein und die Hüttenschützen Massenricht die Gelegenheit, um verschiedene kleinere energetische Maßnahmen durchzuführen. Der Einbau einer neuen Holzdecke mit Dämmung und Beleuchtung in den Gastraum wurde von der Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach mit Mitteln aus dem Programm „Unterstützung Bürgerengagement“ bezuschusst.[3]
Die "Hütt´n", wie sie umgangssprachlich gerne genannt wird, ist überregional für ihr gutes Essen bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel. [4]
Pächter
Seit der Eröffnung der Rödlaser Berghütte im Jahr 1971 wurde sie von verschiedenen Pächtern bewirtschaftet:[3]
| 1971 - 1973 | Franz und Erika Luber |
| 1973-1982 | Franz und Berta Schiffl |
| 1983-1990 | Robert Kleber |
| 1990-1991 | Andy Hegenbarth |
| 1991 | Herbert Schleuchardt |
| 1991-1993 | Roswitha Igl |
| 1993-1997 | Irmgard Szasz und Jürgen Stengl |
| 1998-2001 | Michael Schimurda |
| 2001-2004 | Bettina Meyer und Markus Flierl |
| 2004-2016 | Robert Kleber |
| 2016-2018 | Ohne Pächter |
| 2018-2020 | Natascha Rösel |
| 2021-2023 | Anita Zirnig |
| seit 2023 | Josef Weiß |
Wanderzentrum
Die Rödlaser Berghütte wird von zahlreichen Wanderwegen angelaufen:
- Kurt Heinold und Hermann Frieser Gedächtnisweg: 13,4 km langer Rundwanderweg
- Naab-Vils-Weg: 46 km langer Fernwanderweg zwischen Amberg und Weiden
- Hirschau Turmweg: 16,7 km langer Rundwanderweg durch das nördliche Gemeindegebiet von Hirschau
- Wallenstein-Tilly-Weg ist ein 84,3 km langer Fernwanderweg zwischen Pruihausen und Königstein und Tillyschanz an der tschechischen Grenze
Ansichten
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Rödlaser Berghütte (2011) mit Aussichtsturm Rödlas im Hintergrund
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Rödlaser Berghütte (2011) - Rückseite
Literatur
- Carina Berndt, Hubert Deichl: Rödlaser Berghütte. In: Chronik der Pfarrei St. Michael Ehenfeld. Hrsg.: Dorfgemeinschaft Ehenfeld, 2025, S. 316-317
Einzelnachweise
- ↑ Die Geschichte der Rödlashütte, in: onetz.de. Oberpfalz Medien GmbH, vom 16. Januar 2022, abgerufen am 9. Oktober 2024
- ↑ Steffi Thiel
- ↑ 3,0 3,1 Carina Berndt, Hubert Deichl: Rödlaser Berghütte. In: Chronik der Pfarrei St. Michael Ehenfeld. Hrsg.: Dorfgemeinschaft Ehenfeld, 2025, S. 316-317
- ↑ Steffi Thiel