Hüttenschützen Massenricht
| Hüttenschützen Massenricht | |
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| 1. Vorsitzender: | Anita Zirnig |
| Gründungsdatum: | 21. April 1972 |
Die Hüttenschützen Massenricht sind ein Schützenverein aus Massenricht.
Namensherkunft
Der Verein wurde nach dem Namen des Vereinsheims Rödlaser Berghütte „Hüttenschützen Massenricht“ benannt.[1]
Geschichte
Am 30. April 1972 trafen sich 30 schießsportbegeisterte Massenrichter in der neuen Rödlaser Berghütte zur Gründung eines Schützenvereins. Die Gründungsmitglieder wählten aus ihrer Mitte Josef Berndt aus Obersteinbach zum ersten Schützenmeister des Vereins. Die Hüttenschützen schlossen sich damals dem Schützengau Sulzbach-Rosenberg an, dem sie auch heute noch angehören.[1][2]
Zum Standeröffnungsschießen, das vom 5. bis 7. Januar 1973 unter der Schirmherrschaft des damaligen Landrats Hans Raß stattfand, kamen 105 Schützen aus drei Schützengauen in die Rödlaser Berghütte.[1]
Im Jahre 1973 wurde auch das erste vereinsinterne Preisschießen ausgetragen. Erster Schützenkönig wurde Alfons Luber. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene vereinsinterne Preisschießen eingeführt: Faschingsschießen, Osterschießen, Geburtstagsschießen, Weihnachtsschießen und natürlich das Königsschießen.[1]
Im Jahr 1974 hatten die Hüttenschützen bereits 54 Mitglieder, die sich auch an Jubiläumsschießen bei benachbarten und befreundeten Schützenvereinen beteiligten.[1]
1979 erstellte und beschloss der Verein eine Satzung. Dadurch konnte der Verein Hüttenschützen Massenricht e. V. den Status der Gemeinnützigkeit erlangen und ins Vereinsregister eingetragen werden.[1]
Der Verein beteiligt sich auch an den Gaurundenwettkämpfen des Schützengaues Sulzbach-Rosenberg. In der Wettkampfrunde 1981/82 belegte die Mannschaft in der B-Klasse auf Anhieb einen beachtlichen 2. Platz unter 20 Mannschaften. Im Jahr 1982 gab es auch das erste Mal eine Schützenkönigin in Massenricht.[1]
Im Jahr 1982 wurde das 10-jährige Gründungsjubiläum groß gefeiert. Als Schirmherr konnte das gebürtige Massenrichter Hüttenschützenmitglied Bundestagsabgeordneter Hermann Fellner gewonnen werden. Die Patenschaft für für das Jubiläum mit Fahnenweihe übernahm der Schützenverein Gut Ziel Seugast. Dieser Verein stand den Massenrichtern bereits seit Vereinsgründung mit Rat und Tat freundschaftlich zur Seite. Am Jubiläumsfest nahmen neben 52 Schützenvereinen auch amerikanische Gäste teil.[1]
Bereits im Jahr 1983 stieg die 1. Mannschaft der Hüttenschützen im Gaurundenwettkampf in die A-Klasse auf.[1]
Die Zahl der Mitglieder wuchs stetig. Im März 1984 hatte der Verein bereits 101 Mitglieder.[1]
Literatur
- Anita Zirnig: Hüttenschützen Massenricht. In: Chronik der Pfarrei St. Michael Ehenfeld. Hrsg.: Dorfgemeinschaft Ehenfeld, 2025, S. 218-219
- DIE HI(E)RSCHAU/März 1984. Hrsg.: CSU-Ortsverband Hirschau, Hirschau März 1984, S. 24-25
Einzelnachweise
- ↑ 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 DIE HI(E)RSCHAU/März 1984. Hrsg.: CSU-Ortsverband Hirschau, Hirschau März 1984, S. 24-25
- ↑ Vereine im Gau – Schützengau Sulzbach-Rosenberg e.V., abgerufen am 10. April 2026