Großschönbrunn

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Großschönbrunn ist der Name eines Ortsteils der Marktgemeinde Freihung.

Namensherkunft

Lage

Das Pfarrdorf Großschönbrunn liegt an der Bundesstraße 299 sowie an der Staatsstraße 2123. Im Nordwesten des Ortes liegt Kleinschönbrunn, im Norden Seugast, im Osten Ehenfeld, im Süden Krickelsdorf und im Westen Ölhof. Der Ort hat eine Fläche von 17,34 km².

Einwohner

Zum 30. Juli 2025 lebten in Großschönbrunn 310 Personen.[1]

Geschichte

Großschönbrunn wurde um das Jahr 1285 erstmals als Schönprunn erwähnt. Seit dem Jahr 1453 gehörte das Dorf der Stadt Amberg.[1] Es war Hofmark des Landsassengutes.

Mit dem Ersten bayerischen Gemeindeedikt 1808 wurde Großschönbrunn Steuerdistrikt und Landgericht Amberg zu geordnet. Es gehörte also zum Naabkreis.[2] Mit der Auflösung des Naabkreises wurde der Ort 1810 dem Regenkreis zugeordnet, welcher ab 1838 Oberpfalz und Regensburg hieß. Bei Gründung des Landgerichts Vilseck im Jahr 1838 wurde Großschönbrunn aus dem Landgericht Amberg herausgelöst und Ersterem zugeschlagen.[3]

Zum 01. Januar 1972 wurde Großschönbrunn zum Großteil der Gemeinde Freihung eingegliedert. Lediglich der Ortsteil Krickelsdorf wurde der Stadt Hirschau zugeschlagen.

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Großschönbrunn bei Freihung in der Oberpfalz von außen.
Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Großschönbrunn bei Freihung in der Oberpfalz

Die Pfarrkirche St. Johannes Baptist geht in ihren Grundzügen auf eine romanische Anlage des 12. Jahrhundert zurück. Diese wurde mit einem gotischen Ostturm erweitert. Im 18. und 19. Jahrhundert erfolgten diverse Um- und Ausbauten. In der Pfarrkirche finden sich Altäre und eine Kanzel im Stil des Rokoko.

Vereine

In Großschönbrunn besteht seit 1775 die Bruderschaft vom guten Tod.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 https://www.markt-freihung.de/leben-in-freihung/ortsteile/ - Abgerufen am 15.01.2026
  2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 141.
  3. Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 146
Straßennamen in Freihung

Am Hacklweiher | Am Harranger | Amberger Straße | Amselweg | Birkenstraße | Dr.-Hans-Raß-Straße | Elbarter Straße | Erlenstraße | Flurstraße | Hangstraße | Heimkehrersiedlung | Hämmerleinsmühle | Hütwinkel | Kirchstraße | Krickelsdorfer Straße | Marktstraße | Mühlbergstraße | Oberer Rofachweg | Porphyrweg | Rathausstraße | Schlehenweg | Sonnenstraße | Unterer Rofachweg | Vilsecker Straße | Vilsstraße | Werkstraße | Wiesenstraße

In Kleinschönbrunn: Kirchweg | Mühlstraße | Vilsecker Straße | Zur Vilsquelle

In Großschönbrunn: Am Krautgarten | Dorfplatz | Dorfstraße | Ehenfelder Straße | Feldackerweg | Grabenweg | Hinter den Gärten | Hirschauer Straße | Lindenweg | Ölhofweg | Raiffeisenstraße | Weidenweg

In Thansüß: Am Gestocker | Am Rangl | Bahnhofstraße | Brunnenstraße | Gartenweg | Hauptstraße | Mauerhofweg | Moosweg | Prof.-Stark-Straße | Rosenweg | Sandweg | Siedlungsstraße | Tulpenweg | Weidener Straße | Zum Kohlbühl | Zum Steig

In Tanzfleck: Buchenweg | Gartenstraße | Ringstraße | Rothaarstraße | Zechweg | Ziegelweg

In Elbart: Am Steinletz | Auf der Kolonie | Barbarastraße | Bergwerkstraße | Glückaufstraße | Hofackerweg | Im Dorf | Kirchensteig | Langerwiesenweg | Lettenweg | Mergelweg | Spitzweg | Stollenweg | Wagnergaßl

Ortsteile ohne Straßennamen: Blauenneuschacht | Böcklmühle | Freihungsand | Hämmerleinshof | Hämmerleinsmühle | Konradinsgrund | Mauerhof | Riedhof | Rothaar | Rumpelmühle | Schallermühle | Schickenhof | Schmelzmühle | Schwadermühle | Seugast | Weickenricht

Ehemalige Straßennamen: Bahnhofstraße