Frohnbergkirche

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Koordinaten: 49° 31' 3.61" N, 11° 47' 26.12" E

Frohnbergkirche
Die Frohnbergkirche
Adresse:Frohnberg 2
92256 Hahnbach
BLfD-ID:D-3-71-126-30
Q41405925   Unserer_Lieben_Frau_(Frohnberg)  Unserer Lieben Frau (Frohnberg)

Die römisch-katholische, denkmalgeschützte Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau steht auf dem Frohnberg, einem Gemeindeteil des Marktes Hahnbach im Landkreis Amberg-Sulzbach.

Beschreibung

Das Langhaus und der eingezogene, dreiseitig geschlossene Chor im Osten wurden von 1723 bis 1725 erbaut. Der Fassadenturm aus Quadermauerwerk, dessen Putz mit Gesimsen in drei Geschosse und an den Ecken mit Pilastern gegliedert ist, wurde 1751/52 im Westen angefügt. Er ist bedeckt mit einer Welschen Haube. Die Innenräume von Langhaus und Chor sind mit Stichkappengewölben überspannt. Die Kirchenausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Im Tabernakel des Hochaltars befindet sich ein um 1500 entstandenes Gnadenbild. Im Altarretabel ist die Himmelfahrt Mariä dargestellt. Die Seitenaltäre, auf deren Altarretabel der heilige Johannes Nepomuk und der heilige Wendelin dargestellt sind, wurden um 1900 aus der Pfarrkirche von Hahnbach übernommen. An den Langhauswänden befinden sich Gemälde über den Kreuzweg.

In den Jahren 1803 und 1804 wurden im Zuge der Säkularisation unter König Max I. Josef und seinem Minister Montgelas bayernweit Kirchen und Kapellen aufgelöst und geplündert. Acht kleinere Kapellen zwischen Hahnbach und dem Frohnberg hat man schnell zerstört. Selbst die Frohnbergkirche kam nicht ungeschoren davon, sie verlor unter anderem ihre Kirchenbänke und sicher noch manches wertvolles liturgisches Gefäß.[1]

Aufgrund der Säkularisation kamen einige Zeit später vier große Bilder der großen Kirchenlehrer in die Kirche. Maximilian Prechtl, der letzte Abt des aufgelösten Klosters Michelfeld und gebürtiger Hahnbacher, schenkte der Frohnbergkirche aus seinem persönlichen Besitz wertvolle Portraits von Gregor dem Großen, Ambrosius, Augustinus und Hieronymus.[1]

1974 wurden Fenster und Nischen saniert, 1976 die Sakristei, 1977 Bänke und Podeste. Im Jahr 1982 folgten das Gewölbe sowie eine Innen-und Außenrenovierung.[1]

Ausstattung

Orgel

Die Orgel wurde 1897 von Willibald Siemann im Gehäuse von Elias Hößler aus dem Jahr 1735 gebaut.

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Weihe der Frohnbergkirche vor 300 Jahren. In: TURMBLICK, August/September 2025. Hrsg.: Oberpfalz Medien GmbH, Weiden 2025, S. 13-15 (online verfügbar auf https://www.onetz.de/sites/default/files/content/inserts/2025/02082025_turmblick.pdf)
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