Friedrich Arnold

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Friedrich Arnold
Geburtsdatum:17. Mai 1912
Sterbedatum:29. Juli 1969
Q14916654  Friedrich Arnold (Politiker)  136393799

Dr. Friedrich Arnold (* 17. Mai 1912 in Marienbad, † 29. Juli 1969 in Regensburg) war Oberstudienrektor, Mitglied des Bayerischen Landtags, Herausgeber und Organisator. Er engagierte sich für den Bayerischen Nordgau und erhielt vom Oberpfälzer Kulturbund 1952 den Nordgaupreis für Nordgauförderung.[1]

Leben und Wirken

Friedrich Arnold wurde in Marienbad im heutigen Tschechien geboren und wuchs in Karlsbad auf, wo er die Handelsakademie besuchte. In Prag absolvierte er sein Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften, das er 1937 mit Promotion abschloss. Nach dem Studium arbeitete er als Professor an der Handelsakademie in Aussig.[1]

1938 beantragte Arnold die Aufnahme in die NSDAP, wurde 1941/42 wieder entlassen. Weiteres dazu ist nicht bekannt.[2]

In Amberg wirkte er am Aufbau der Amberger Volkshochschule 1946 mit, zu der 1953 die Wirtschaftsoberschule hinzukam. 1951 wurde er zum ehrenamtlichen Beauftragten des oberpfälzischen Handelsschulwesens und ab 1952 wirkte er zusätzlich als Lehrbeauftragter für Wirtschaftspädagogik an der Hochschule in Regensburg. Ab 1958 war er außerdem Landtagsabgeordneter der CSU im bayerischen Landtag.

Neben seiner pädagogischen Tätigkeit engagierte sich Arnold intensiv für den Bayerischen Nordgau, indem er etwa als Präsident der Oberpfälzischen Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Nordgau fungierte. Er sorgte auch 1954 für die Festschrift Der Bayerische Nordgau und trat als Organisator der Nordgautage bis 1968 auf.

Für die Belange der Vertriebenen setzte er sich als Bundesvorsteher der Eghalanda Gmoin ein und wirkte als Landesobmann der Union der Vertriebenen sowie als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises der CSU für Deutschland- und Ostpolitik. Um seine Bemühungen sowohl als Pädagoge und Politiker als auch als Herausgeber zu würdigen, wurde Arnold 1952 mit dem Nordgaupreis der Stadt Amberg für Nordgauförderung ausgezeichnet und erhielt den Bayerischen Verdienstorden.[1]

Weiterführende Literatur

  • Die Oberpfalz 69, S. 169.
  • Weinmann, Josef (Hrsg.): Egerländer Biographisches Lexikon, Bd. 1, Bayreuth 1985.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 OKB Personen Datenbank, abgerufen am 25. März 2026
  2. Wikipedia: Friedrich Arnold, abgerufen am 31.03.2026.