Florian Weiß (Maler)

Aus OberpfalzWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen



Florian Weiß
Portrait Florian Weiß
Homepage:www.florianweiss.org/
Geburtsdatum:7. November 1973
Q140289537

Florian Weiß (* 7. November 1973 in Regensburg) ist ein deutscher Landschaftsmaler aus der Oberpfalz. Er arbeitet überwiegend mit Öl auf Leinwand und Aquarell. Ausgangspunkt seiner Malerei ist die unmittelbare Beobachtung der Natur. Seine Werke verbinden konstruktive Bildordnung mit einer freien, prozesshaften Malweise. Im Mittelpunkt stehen Landschaften der Oberpfalz und des Bayerischen Jura.

Leben

Florian Weiß wurde 1973 in Regensburg geboren und wuchs in Bubenreuth bei Erlangen auf.

Nach dem Abitur in Forchheim absolvierte er von 1993 bis 1995 den Zivildienst bei der Lebenshilfe Erlangen. Anschließend folgte ein Praktikum an der Dombauhütte Bamberg, das sein Interesse an Material, Konstruktion und handwerklicher Gestaltung prägte.

Von 1996 bis 1999 studierte Weiß Architektur in Regensburg. Das Studium prägte sein Verständnis von Raum, Proportion und struktureller Ordnung.

Ausstellung "Farben der Kuppenalb" - Florian Weiß
Ausstellung "Farben der Kuppenalb" - Florian Weiß (Säulensaal Burgmuseum Parsberg)

Von 2000 bis 2008 folgte das Studium der Bildenden Kunst an der Universität Regensburg,[1] das er 2008 mit Auszeichnung abschloss. Für seine Studienleistungen erhielt er ein Stipendium der Max-Reger-Stiftung.

Während des Studiums bei Josef Mittlmeier[2] setzte sich Weiß intensiv mit Farbwirkung und Bildstruktur[3] auseinander. Bei Prof. Hermann Leber[4] vertiefte sich die theoretische Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte, künstlerischer Wahrnehmung und Werkanalyse.

Er lebt und arbeitet in Parsberg.

Künstlerische Position

Florian Weiß arbeitet überwiegend mit Öl auf Leinwand sowie mit Aquarell. Ausgangspunkt seiner Malerei ist die unmittelbare Naturbeobachtung. Während Aquarelle und Skizzen im Freien entstehen, werden die Gemälde im Atelier in einem mehrstufigen Prozess weiterentwickelt.

Seine Landschaften sind keine topografischen Wiedergaben einzelner Orte, sondern entstehen aus dem Zusammenspiel von Beobachtung, Erinnerung und malerischer Transformation. Die Freilandstudien dienen nicht als Vorlagen zur Übertragung, sondern als Ausgangspunkt für eine neue bildnerische Ordnung. Im Atelier werden Farbbeziehungen, räumliche Zusammenhänge und kompositorische Strukturen schrittweise überarbeitet und neu gefasst.

Architekturstudium und künstlerische Ausbildung prägen gleichermaßen seine Arbeitsweise. Konstruktive Klarheit verbindet sich mit einer offenen, prozesshaften Malerei, in der Farbe nicht nur die Erscheinung der Landschaft beschreibt, sondern den Bildraum aufbaut und strukturiert. Kennzeichnend sind reduzierte Formen, großflächige Farbzusammenhänge sowie das Wechselspiel zwischen räumlicher Tiefe und flächiger Bildwirkung. Landschaft erscheint dadurch weniger als Motiv denn als Prozess der Wahrnehmung, aus dem sich eine eigenständige Bildwirklichkeit entwickelt.

Im Mittelpunkt seines Werkes stehen Landschaften der Oberpfalz. Wiederkehrende Motive sind Flussläufe, Stauwehre, Kalksteinformationen, Kiefernwälder sowie historisch gewachsene Kulturlandschaften des Oberpfälzer Jura.[5]

Arbeitsweise

Florian Weiß entwickelt seine Landschaften aus der unmittelbaren Beobachtung konkreter Orte in der Oberpfalz. Freilandaquarelle dienen dabei nicht als Vorlagen für eine spätere Übertragung, sondern als Ausgangspunkt eines malerischen Arbeitsprozesses. Im Atelier werden Farbe, räumliche Beziehungen und Bildstruktur wiederholt überarbeitet und neu geordnet. Landschaft erscheint dadurch nicht als abzubildendes Motiv, sondern als Prozess der Wahrnehmung, in dem sich beobachtete Natur und autonome Bildwirklichkeit miteinander verbinden.[6]

Ziel seiner Malerei ist nicht die fotografische Wiedergabe eines Ortes, sondern die Verdichtung von Naturerfahrung zu einer geschlossenen Bildordnung. Farbe, Komposition und malerischer Rhythmus entwickeln sich dabei im Arbeitsprozess und lösen sich zunehmend von der konkreten Vorlage.

Stil und kunsthistorische Einordnung

Die Malerei von Florian Weiß steht in der Tradition der europäischen Landschaftsmalerei vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Zu seinen wichtigsten kunsthistorischen Bezugspunkten zählen Claude Lorrain, Jacob van Ruisdael, John Constable, Jean-Baptiste-Camille Corot, Paul Cézanne und Albert Marquet. Weitere Einflüsse gehen von Jean-Siméon Chardin, Diego Velázquez, Johannes Vermeer, Ludolf Backhuysen, Rembrandt van de Rijn, Jean-Honoré Fragonard, Horatio McCulloch und Peter Graham aus.[7]

Diese Vorbilder werden jedoch nicht stilistisch übernommen. Vielmehr verbindet Weiß klassische Kompositionsprinzipien, räumliche Ordnung und Naturbeobachtung mit einer zeitgenössischen, prozessorientierten Malweise. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen konstruktiv aufgebautem Bildraum und einer freien, lebendigen Behandlung von Farbe und Oberfläche.

Seine Landschaften entstehen aus der unmittelbaren Beobachtung konkreter Orte. Im Atelier werden die gewonnenen Eindrücke in einem mehrstufigen Arbeitsprozess zu eigenständigen Bildwirklichkeiten weiterentwickelt, in denen Farbe, räumliche Beziehungen und malerische Überarbeitung gegenüber der topografischen Beschreibung an Bedeutung gewinnen.

Überregionale Präsenz

Werke von Florian Weiß werden über die Online-Kunstplattformen Singulart und Artmajeur präsentiert. Auf Singulart wurden mehrere Werke im Rahmen kuratorisch zusammengestellter Sammlungen berücksichtigt.

Während seines Studiums nahm Weiß an verschiedenen Ausstellungen und Kunstprojekten teil. Gemeinsam mit weiteren Kunststudierenden gründete er die Künstlergruppe „Westansicht“[8], die Ausstellungen in Bayern organisierte[9]. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt die Kunstaktion unter dem Titel „Klaut Kunst“[8], an der er teilnahm.

Engagement im Burgmuseum Parsberg

Seit 2024 ist Weiß als wissenschaftliche Assistenz und Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit im Burgmuseum Parsberg tätig.[10] Seit 2025 gehört er als Zweiter Vorsitzender[11] dem Förderverein Burg/Museum Parsberg e.V.[12] an.

Im Rahmen seiner Tätigkeit entwickelte Weiß unter anderem Sonderausstellungen, digitale Vermittlungsangebote sowie wissenschaftliche Inhalte für das Burgmuseum Parsberg mit. Dazu zählen die Ausstellungen „Farben der Kuppenalb“,[13] „Mittelalter mit allen Sinnen“ und „Imperium Romanum – Den Römern auf der Spur“.

Künstlerisches Werk

Das Werk von Florian Weiß bewegt sich zwischen gegenständlicher Landschaftsmalerei und malerischer Abstraktion. Im Mittelpunkt stehen Landschaften, Porträts und Stillleben, die aus unmittelbarer Beobachtung entwickelt werden. Charakteristisch sind eine intensive Farbigkeit, ausgeprägte Materialstrukturen sowie eine malerische Verdichtung und Neuordnung natürlicher Formen.[7]

Thematisch beschäftigen sich seine Arbeiten häufig mit Landschaftsformen der Oberpfalz, geologischen Strukturen sowie der Wirkung von Licht auf natürliche Oberflächen. Als Ausgangspunkt dienen vielfach vor Ort entstandene Aquarelle und Skizzen. Im Atelier werden die gewonnenen Eindrücke in einem eigenständigen malerischen Prozess weiterentwickelt, wobei Farbe, Raum und Bildstruktur neu aufeinander bezogen werden.[6]

Ausgewählte Werke

Die nachfolgend aufgeführten Werke veranschaulichen die malerische Entwicklung von Florian Weiß anhand ausgewählter Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen. Mit * gekennzeichnete Werke wurden in kuratierte Sammlungen aufgenommen.

  • Waldweg am Tischnerberg (2003) – Öl auf Leinwand
  • Die Mühle in Eggenthal (2011) – Öl auf Leinwand *
  • Alte Seilerei am Hammermühler Berg (2024) – Öl auf Leinwand *
  • Steinbruch am Hammermühler Berg (2025) – Öl auf Leinwand *
  • Rodung am unteren Katzenberg (2026) – Öl auf Leinwand *
  • Laberstauwehr bei Wieselbruck (2026) – Öl auf Leinwand *
  • Kiefern über Wieselbruck (2026) – Öl auf Leinwand
  • Alte Eisenbahnbrücke in Dettenhofen (2026) – Öl auf Leinwand *
  • Aufgelassener Steinbruch in Degerndorf (2026) – Öl auf Leinwand *

Ausstellungen und Projekte

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

  • 2000: „Figuration“, Universität Regensburg[14]
  • 2002: Ausstellung „Kunstgarten – Gartenkunst“, Kreislehrgarten Regenstauf[15]
  • 2004: Gruppenausstellung der Künstlergruppe „Westansicht“, Alte Schießstätte Neustadt an der Waldnaab[16]
  • 2004: „Kopflandschaften“, Zehentstadl Beratzhausen[17]

Auszeichnungen

  • 2002: 3. Preis beim Malwettbewerb „Lupburg und das Labertal im Blicke des Malers“, Burg Lupburg[18]
  • 2007: 1. Preis der Aktion „Kumpfmühler Szenen 2007“, Werbegemeinschaft Kumpfmühl[19]

Rezeption

In Berichten regionaler Medien wird die Malerei von Florian Weiß insbesondere für ihre intensive Farbigkeit, die dynamische Spachteltechnik und die atmosphärische Darstellung der Oberpfälzer Landschaft hervorgehoben. Seine Werke beschäftigen sich häufig mit Motiven der Kuppenalb, Steinbrüchen, Bäumen und geologischen Strukturen sowie mit der Wirkung von Licht auf natürliche Oberflächen.[5]

Die künstlerische Entwicklung von Florian Weiß wurde seit seiner Studienzeit wiederholt in der regionalen Presse begleitet. Bereits frühe Ausstellungen am Lehrstuhl für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg wurden im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen Naturbeobachtung, Figuration und künstlerischer Interpretation besprochen. Im Rahmen der Ausstellung Figuration hob die Mittelbayerische Zeitung den Dialog der jungen Künstler mit der Natur hervor und ordnete die gezeigten Arbeiten als Versuch ein, Wirklichkeit nicht lediglich abzubilden, sondern bildnerisch zu verdichten und zu interpretieren.

Auch spätere Ausstellungen fanden ein positives Echo. Die Ausstellung der Künstlergruppe Westansicht in der Alten Schießstätte Neustadt an der Waldnaab wurde als gelungenes Zusammenspiel unterschiedlicher künstlerischer Positionen beschrieben. Dabei wurde insbesondere das gemeinschaftliche Arbeiten sowie die Einbindung der historischen Ausstellungsräume hervorgehoben.

Im Jahr 2025 widmete die Mittelbayerische Zeitung der Einzelausstellung „Farben der Kuppenalb – Impressionen“ im Burgmuseum Parsberg einen ausführlichen Bericht. Darin werden Weiß' Landschaftsbilder als Arbeiten mit „kühnen, lebendigen Farbpaletten“ beschrieben, welche „die vielfältigen Stimmungen der Kuppenalb wiedergeben und die emotionale und atmosphärische Dichte der Region erkunden“. Zugleich wird seine Spachteltechnik als wesentliches Mittel hervorgehoben, um den Landschaften Lebendigkeit zu verleihen. Neben den Landschaften verweist der Artikel auf Porträts und Stillleben, in denen Weiß eine Verbindung von Realismus und Abstraktion anstrebt und den dargestellten Motiven emotionale Tiefe verleiht.[20]

Die wiederkehrende Berichterstattung dokumentiert eine kontinuierliche Entwicklung von frühen figurativen und experimentellen Arbeiten hin zu einer Landschaftsmalerei, deren Ausgangspunkt die unmittelbare Naturbeobachtung der Oberpfälzer Jura- und Kuppenalb ist und die diese durch Farbe, Komposition und malerische Verdichtung in eine eigenständige Bildsprache überführt.

Veröffentlichungen und Presse (Auswahl)

  • Biberger, Liane: Zwiegespräche junger Künstler mit der Natur. Regensburger Kunst-Studenten zeigen im Foyer der Uni-Zentralbibliothek imponierende Ausstellung „Figuration“. Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, 2000.[14]
  • Koller, Marion: Die Schönheit nicht im Baumarkt suchen. Betontorsi und Rückenakt auf Alabaster: Studenten zeigen im Kreislehrgarten Kunst. Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, 2002.[15]
  • „Malwettbewerb in Lupburg großer Erfolg“. Bericht über den Malwettbewerb „Lupburg und das Labertal im Blicke des Malers“. Florian Weiß erhielt den 3. Preis für ein Ölbild.Mittelbayerische Zeitung,Neumarkt, Juli 2002. [18]
  • Klein, Heinz: Aktion „Kunstklau“ folgte die Vernissage der Diebe. Rund 30 „geklaute“ Kunstwerke abgegeben / Aktion interessierte sogar den „Spiegel“, die Justiz aber auch. Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, August 2002.[21]
  • „Zusammensein wichtig“. Künstlergruppe Westansicht lobt „Alte Schießstätte“. Oberpfälzer Nachrichten, Neustadt an der Waldnaab, Mittelbayerische Zeitung, Weiden, August 2004. [16]
  • „Köpfe und Landschaften als Motive“. Ausstellung von Martin Goppel und Florian Weiß im Zehentstadel Beratzhausen. Mittelbayerische Zeitung, Beratzhausen, September 2004. [17].
  • „Ein breites künstlerisches Spektrum“. „Kopflandschaften“ von Florian Weiß und Martin Goppel im Zehentstadel. Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, September 2004. [22]
  • „Kumpfmühler Szenen in den Augen der Hobby-Maler“. 20 Künstler präsentierten ihre Werke / Jury krönt Gerti Bräuer. Bericht zum Malwettbewerb „Kumpfmühler Szenen“, Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, 2007.[23][19][24]Der Zeitungsbericht behandelt die Wertung der Kumpfmühler Sonntagsmaler. Florian Weiß, der nicht Mitglied dieser Malergruppe war, erhielt einen gesondert vergebenen 1. Preis der Aktion „Kumpfmühler Szenen 2007“, dokumentiert durch eine Urkunde der Werbegemeinschaft Kumpfmühl vom 28. September 2007.
  • Gabler, Vera: Reise über die Kuppenalb – Künstler Florian Weiß zeigt Werke im Burgmuseum in Parsberg. Mittelbayerische Zeitung,Neumarkt, 25. Februar 2025[13]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Institut – Uni Regensburg, abgerufen am 19. Juni 2026
  2. Vortrag "Kunst. Kommerz. Kritik." mit Josef Mittlmeier | Universität Tübingen, abgerufen am 19. Juni 2026
  3. feuilletonfrankfurt.de » Blog Archive » Italienische Landschaften in der Frankfurter Westend Galerie, abgerufen am 19. Juni 2026
  4. Suche - Verkaufe Bilder von Hermann Leber, abgerufen am 19. Juni 2026
  5. 5,0 5,1 5,2 Reise über die Kuppenalb: Künstler Florian Weiß zeigt Werke im Burgmuseum in Parsberg, vom 25. Februar 2025, abgerufen am 19. Juni 2026
  6. 6,0 6,1 Florian Weiß, abgerufen am 19. Juni 2026
  7. 7,0 7,1 Florian Weiss | ArtMajeur: Florian Weiss (Deutschland), Zeitgenössischer Maler | ArtMajeur, vom 19. Juni 2026, abgerufen am 19. Juni 2026
  8. 8,0 8,1
  9. Werbung mit Schwert und Hammer – Parsberger Burgmuseum will neue Zielgruppen ansprechen, vom 14. November 2024, abgerufen am 19. Juni 2026
  10. Sebastian Lemmer tritt beim Parsberger Förderverein Burg/Museum in Skalets Fußstapfen, vom 3. März 2026, abgerufen am 19. Juni 2026
  11. BURG/MUSEUM PARSBERG e.V., abgerufen am 19. Juni 2026
  12. 13,0 13,1 Farben der Kuppenalb – Impressionen, Burgmuseum Parsberg (2025) Mit der Ausstellung „Farben der Kuppenalb – Impressionen“ präsentierte Florian Weiß im Burgmuseum Parsberg einen umfassenden Einblick in sein künstlerisches Schaffen. Gezeigt wurden Landschaften der Oberpfälzer Kuppenalb, Porträts und Stillleben, die seit den 1990er-Jahren entstanden sind. Die Mittelbayerische Zeitung hob insbesondere die expressiven Landschaftsbilder hervor, deren lebendige Spachtel- und Maltechnik die Atmosphäre und Eigenart der regionalen Landschaft einfängt. Motive wie Birken am Hammermühlweg, die Flussbiegung bei der Hammermühle oder die Kiefer bei Rackendorf stehen exemplarisch für seinen auf unmittelbarer Naturbeobachtung beruhenden Malprozess. Neben den Landschaften wurden Porträts vorgestellt, die zwischen Realismus und Abstraktion das Wesen der dargestellten Personen erfassen, sowie Stillleben, in denen alltägliche Gegenstände zu konzentrierten Bildkompositionen verdichtet werden. Zur Vernissage überraschte Weiß die Besucher, indem er weitere Werke auf Staffeleien im gesamten Museum verteilte und so den Museumsrundgang mit einer künstlerischen Entdeckungsreise verband. Gleichzeitig stellte er seine Idee vor, den Säulensaal künftig auch weiteren regionalen Künstlerinnen und Künstlern als Ausstellungsort zu öffnen und das Burgmuseum als lebendigen Kulturort weiterzuentwickeln. Bürgermeister Josef Bauer würdigte die Ausstellung als lebendiges Abbild der regionalen Wirklichkeit und lobte das kulturelle Engagement des Künstlers. Quelle: Gabler, Vera: „Reise über die Kuppenalb: Künstler Florian Weiß zeigt Werke im Burgmuseum in Parsberg“, Mittelbayerische Zeitung, 2025.
  13. 14,0 14,1 Figuration – Universität Regensburg (2000) Im Rahmen der Ausstellung „Figuration – Zwiesprache mit der Natur“ präsentierten Studierende der Universität Regensburg Arbeiten, die sich mit der künstlerischen Auseinandersetzung mit Natur, Wahrnehmung und menschlicher Figur beschäftigten. Die Mittelbayerische Zeitung hob die Vielfalt und künstlerische Tiefe der Ausstellung hervor. Florian Weiß war mit dem Gemälde „Nachts“ vertreten. Quelle: Biberger, Liane: „Zwiegespräche junger Künstler mit der Natur. Regensburger Kunst-Studenten zeigen im Foyer der Uni-Zentralbibliothek imponierende Ausstellung ‚Figuration‘“, Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, 2000.
  14. 15,0 15,1 Kunstgarten – Gartenkunst, Kreislehrgarten Regenstauf (2002) Im Rahmen der Ausstellung „Kunstgarten – Gartenkunst“ präsentierten Studierende der Universität Regensburg Skulpturen, Malerei, Fotografien und Installationen im Kreislehrgarten Regenstauf. Die Mittelbayerische Zeitung würdigte die Ausstellung als Anregung zu einer kreativen und individuellen Gestaltung von Gärten jenseits industrieller Dekoration und hob den Kreislehrgarten als lebendiges Freiluftatelier hervor. Florian Weiß war mit Arbeiten an der Ausstellung beteiligt. Quelle: Koller, Marion: „Die Schönheit nicht im Baumarkt suchen. Betontorsi und Rückenakt auf Alabaster: Studenten zeigen im Kreislehrgarten Kunst“, Mittelbayerische Zeitung, Regenstauf, 2002.
  15. 16,0 16,1 Westansicht – Alte Schießstätte Neustadt/WN (2002) Als Sprecher der Künstlergruppe „Westansicht“ erläuterte Florian Weiß im Gespräch mit den Oberpfälzer Nachrichten das Konzept der Ausstellung in der Alten Schießstätte Neustadt/WN. Er beschrieb den historischen Ausstellungsort als idealen Rahmen für zeitgenössische Kunst und betonte, dass die unterschiedlichen Arbeiten – von Ölmalerei und Aquarell bis zu Fotografie, Zeichnung und Comic – zu einer gemeinsamen künstlerischen Aussage zusammenfinden sollten. Den Kern des Projekts fasste er mit den Worten zusammen: „Das Zusammensein ist wichtig.“ Zugleich kündigte er an, die Ausstellungsreihe im folgenden Jahr international weiterzuentwickeln. Quelle: hob: „‚Zusammensein wichtig‘. Künstlergruppe ‚Westansicht‘ lobt ‚Alte Schießstätte‘“, Oberpfälzer Nachrichten, Neustadt/WN, 2002.
  16. 17,0 17,1 Kopflandschaften – Zehentstadel Beratzhausen (2004) Die Ausstellung „Kopflandschaften“ präsentierte einen Werkquerschnitt von Martin Goppel und Florian Weiß. Die Mittelbayerische Zeitung stellte Florian Weiß als Landschaftsmaler vor, dessen Arbeiten aus der unmittelbaren Naturbeobachtung entstehen und durch Farbe, Pinselduktus sowie eine asymmetrische Komposition geprägt sind. Hervorgehoben wurden seine Landschaften aus dem Labertal und der Oberpfalz, seine Auszeichnungen – darunter der 3. Preis beim Malwettbewerb auf Burg Lupburg – sowie Werke in öffentlichen Sammlungen. Im Artikel betonte Weiß zudem die kulturelle Bedeutung Beratzhausens und stellte weitere Ausstellungen in Aussicht. Quelle: „Köpfe und Landschaften als Motive. Ausstellung von Martin Goppel und Florian Weiß im Zehentstadel“, Mittelbayerische Zeitung, Beratzhausen, September 2004.
  17. 18,0 18,1 Lupburg und das Labertal im Blick des Malers – Malwettbewerb auf Burg Lupburg (2002) Beim ersten Malwettbewerb der Lupburger Freizeitmaler setzten sich 21 Hobby- und Profikünstler mit dem Thema „Lupburg und das Labertal im Blicke des Malers“ auseinander. Die Teilnehmenden kamen aus zahlreichen Städten in Bayern und darüber hinaus; ihre Arbeiten wurden im Rahmen einer Vernissage in den oberen Räumen der Burg Lupburg präsentiert. Florian Weiß erreichte mit einem Ölgemälde den 3. Preis, der mit 200 Euro dotiert war. Der Wettbewerb würdigte sowohl das handwerkliche Können als auch die individuelle künstlerische Auseinandersetzung mit der Landschaft rund um Lupburg und das Labertal. Quelle: pwa: „Malwettbewerb in Lupburg großer Erfolg“, Mittelbayerische Zeitung, Neumarkt, Juli 2002.
  18. 19,0 19,1
    1. Preis der Aktion „Kumpfmühler Szenen 2007“, verliehen am 28. September 2007 durch die Werbegemeinschaft Kumpfmühl GbR. Jury: Karl Geronne und Dr. Hermann Reidel.

    1. Preis der Aktion „Kumpfmühler Szenen 2007“, verliehen am 28. September 2007 durch die Werbegemeinschaft Kumpfmühl GbR. Jury: Karl Geronne und Dr. Hermann Reidel.

  19. https://www.mittelbayerische.de/lokales/landkreis-neumarkt/reise-ueber-die-kuppenalb-kuenstler-florian-weiss-zeigt-werke-im-saeulensaal-des-burgmuseums-in-parsberg-18076862
  20. Kunstaktion „Kunstklau“ – Regensburg (2004) Bei der Kunstaktion „Kunstklau“ wurden rund 30 Werke aus privaten Ateliers und Sammlungen entwendet und anschließend in einer Ausstellung in Regensburg gezeigt. Auch ein Bild von Florian Weiß wurde aus seinem Atelier genommen und Teil der Ausstellung. Die provokante Aktion sorgte für großes Medieninteresse und wurde unter anderem von der Mittelbayerischen Zeitung sowie dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel aufgegriffen. Zugleich löste der öffentliche Aufruf zum „Kunstdiebstahl“ eine rechtliche Auseinandersetzung aus. Quelle: Klein, Heinz: „Aktion ‚Kunstklau‘ folgte die Vernissage der Diebe. Rund 30 ‚geklaute‘ Kunstwerke abgegeben / Aktion interessierte sogar den ‚Spiegel‘, die Justiz aber auch“, Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, September 2004.
  21. Kopflandschaften – Zehentstadel Beratzhausen (2004) Die Ausstellung „Kopflandschaften“ präsentierte im Zehentstadel Beratzhausen einen gemeinsamen Werkquerschnitt von Florian Weiß und Martin Goppel. Während Martin Goppel vor allem Porträts zeigte, war Florian Weiß mit Naturlandschaften vertreten, die seinen damaligen künstlerischen Schwerpunkt bildeten. Der Bericht stellte Weiß als Student der Bildenden Kunst vor und verwies auf das gemeinsame Atelier der beiden Künstler in der Alten Mälzerei in Regensburg. Zugleich wurde das breite Spektrum ihrer bisherigen Arbeit hervorgehoben. Neben Malerei beschäftigten sich beide auch mit Zeichnung, Grafik und Fotografie und hatten ihre Werke bereits unter anderem in Lille, Erlangen, Neustadt an der Waldnaab und Regensburg präsentiert. Die Vernissage stieß auf großes Interesse; mehrere Arbeiten wurden bereits am Eröffnungsabend verkauft. Quelle: lme: „Ein breites künstlerisches Spektrum. ‚Kopflandschaften‘ von Florian Weiss und Martin Goppel im Zehentstadel“, Mittelbayerische Zeitung, Beratzhausen, September 2004.
  22. Kumpfmühler Szenen – Malwettbewerb und Ausstellung (2007) Im Rahmen des Malwettbewerbs „Kumpfmühler Szenen“ präsentierten 20 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke zu Motiven aus dem Regensburger Stadtteil Kumpfmühl. Ziel der Aktion war es, das historische Salettl im Park des Bürgerheims und dessen Sanierungsbedarf stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Nach der Ausstellung wurden die Bilder zusätzlich in den Schaufenstern der Kumpfmühler Geschäftswelt gezeigt. Florian Weiß wurde von der Jury mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit die künstlerische Qualität seines Wettbewerbsbeitrags und verlieh ihm den ersten Platz unter den eingereichten Arbeiten. Der Wettbewerb unterstrich zugleich das hohe Niveau der regionalen Kunstszene und verband künstlerisches Schaffen mit bürgerschaftlichem Engagement für den Erhalt eines historischen Bauwerks. Quelle: ht: „‚Kumpfmühler Szenen‘ in den Augen der Hobby-Maler. 20 Künstler präsentierten ihre Werke / Jury krönt Gerti Bräuer“, Mittelbayerische Zeitung, Regensburg, 2007.
  23. Einladungskarte Kumpfmühler Szenen 2007
    Einladungskarte Kumpfmühler Szenen 2007 - Vorderseite
    Einladungskarte Kumpfmühler Szenen 2007 - Rückseite
    Einladungskarte Kumpfmühler Szenen 2007 - Rückseite

    Der Wettbewerb und die dazugehörige Ausstellung „Kumpfmühler Szenen“ wurden im Oktober 2007 veranstaltet. Der Zeitpunkt fällt mit einer für den Stadtteil wichtigen Phase zusammen: Im selben Jahr wurde der Geschichts- und Kulturverein Regensburg-Kumpfmühl e. V. gegründet. Zu seinen zentralen Anliegen gehörte der Erhalt des barocken Salettls im Karl-Bauer-Park, das nach jahrelangem Leerstand, Vandalismus und einem Brand im Jahr 2006 stark gefährdet war. Auch der Karl-Bauer-Park selbst wurde erst 2007 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vor diesem Hintergrund erhielt die Beschäftigung mit dem Salettl eine besondere Aktualität. Die Ausstellung der Werbegemeinschaft machte das historische Gartenhaus als Teil des kulturellen Erbes Kumpfmühls sichtbar und unterstützte damit die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit für seine Sicherung und spätere Sanierung.