Ernst Bartl

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Ernst Bartl
Geburtsdatum:13. März 1899
Sterbedatum:21. Januar 1972
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Ernst Bartl (* 13. März 1899 in Weipert/Preißnitz, † 21. Januar 1972 in Marktredwitz) war ein Unternehmer und Politiker (SdP; NSDAP)[1]. Nach der Vertreibung aus dem heute tschechischen Egerland setzte er sich für die Interessen der Vertriebenen ein. Er erhielt 1952 vom Oberpfälzer Kulturbund den Nordgaupreis für Nordgauförderung.[2]

Leben und Wirken

Ernst Bartl stammt ursprünglich aus Weipert im heutigen Tschechien und betrieb ab 1923 ein Uniformgeschäft in Eger, wo er sich politisch als Stadtrat, Ratsherr und Bürgermeister engagierte. Er beantragte nach der Annexion des tschechoslowakischen Sudetenlandes durch das Deutsche Reich 1939 die Aufnahme in die NSDAP.[1] Nach Kriegsende kam er 1945 nach Bayern und setzte sich für die Interessen der Vertriebenen ein. 1950 war Bartl an der Gründung der Eghalanda Gmoin beteiligt, in der er sich bis zu seinem Tod 1972 als Bundesvorsteher bemühte. Ebenso rief er den Egerland-Verlag und die Stammzeitschrift Der Egerländer mit ins Leben und fungierte als Mitbegründer des Egerer Landtages. Auf seine Initiative hin entstand auch das Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, das jedoch erst nach seinem Tod eröffnet werden konnte. Zur Anerkennung seiner Verdienste um die Egerländer Landmannschaften und die Pflege der egerländischen Kultur wurden ihm einige Preise verliehen wie das Bundesverdienstkreuz, der Bayerische Verdienstorden und 1952 der Nordgaupreis der Stadt Amberg für Nordgauförderung.


Werkauswahl: Egerland einst und jetzt. Geislingen/Steige 1959.[2]

weiterführende Literatur

  • Die Oberpfalz 59, S. 71.
  • Die Oberpfalz 72, S. 69.
  • Weinmann, Josef (Hrsg.): Egerländer Biographisches Lexikon, Bd. 1, Bayreuth 1985.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Wikipedia: Ernst Bartl, abgerufen am 31. März 2026
  2. 2,0 2,1 OKB Personen Datenbank, abgerufen am 25. März 2026