Ehemalige Mühlen an der Vils

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Vilsquelle in Kleinschönbrunn

An der Vils gab es einst 45 Mühlen. Viele weitere Mühlen lagen an den Zuflüssen zur Vils. Heute wird kaum mehr eine Mühle betrieben, die meisten wurden im Mitte des 20. Jahrhundert aufgegeben.

Einzugsgebiet der Vils

Geographie

Die Vils entspringt in Kleinschönbrunn im Markt Freihung im Landkreis Amberg-Sulzbach und fließt bei Kallmünz in die Naab. Die Vils ist etwa 87 Kilometer lang.

Vilsmuendung

Entstehung der Mühlen

Aus der Zeit um 100 v. Chr. gibt es die erste Beschreibung einer Wassermühle. Viele Jahrtausende lang hatte man sich zum Getreidemahlen der menschlichen Muskelkraft bedient, bis im letzten Jahrhundert vor Christus.

Das alte Mahlverfahren

Die Einrichtung einer alten Mühle mutet nach heutigen Maßstäben recht einfach an. Handwerkliches Können und technischer Hausverstand befähigten jedoch die Müller, mit den verfügbaren Hilfsmitteln eine gediegene Arbeit zu leisten, die gar nicht so einfach war.

Wasserräder

Die Bauweise eines Wasserrades hängt von der zur Verfügung stehenden Wassermenge und vom Gefälle ab. Man unterscheidet oberschlächtige, mittelschlächtige und unterschlächtige Wasserräder. Beim oberschlächtigen Rad fließt das in einer meinst hölzernen Rinne zugeführte Wasser von oben her auf das Rad. Es wird immer dort verwendet, wo wenig Wasser, aber ein großes Gefälle vorhanden ist. Beim unterschlächtigen Wasserrad trifft das Wasser das Rad an seiner tiefsten Stelle. Das Rad hängt entweder frei im unbegrenzten Wasser oder es wird von Gerinnen eingeschlossen; der Kraftantrieb beruht auf der Stoßkraft des fließenden Wassers. In der Regel hatten solche Mühlräder einen Durchmesser von 5 m und eine Breite von 0,7 bis 1,5 m.[1][2]

Mühlsteine

Das Material, aus welchem die Mahlsteine gehauen wurden, soll bei gewisser Festigkeit und großer Härte ein körniges Gefüge mit natürlichen Schnittkanten und Ecken besitzen, sich leicht bearbeiten lassen, ohne spröde zu sein. Die Steine sollen beim Gebrauch die rechte Mahlfähigkeit möglichst lange behalten, nicht leicht stumpf werden und sich nicht merklich abnutzen, um das Mahlgut nicht durch Steinpulver zu verunreinigen.[3][4]

45 Mühlen an der Vils


Mühlen an den Nebenflüssen

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. “Alte Mühlen“ von Helmut Dollhopf und Herbert Liedel, Würzburg, 1996
  2. “Die Mühle“ von Richard Dertsch in „Deutsche Gaue“, Kaufbeuren, 1924
  3. “Alte Mühlen“ von Helmut Dollhopf und Herbert Liedel, Würzburg, 1996
  4. “Die Mühle“ von Richard Dertsch in „Deutsche Gaue“, Kaufbeuren, 1924


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