Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung

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Die Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung mit Sitz in Oberviechtach [1] wurde nach dem Tod des Ehepaars Dr. Max Schwarz (1898–1977) und Margret Schwarz (1910–1993) aus deren Nachlass errichtet. Die Stadt Oberviechtach wurde testamentarisch als Erbin eingesetzt.

Max und Margret Schwarz

Dr. Max Schwarz stammte aus Oberviechtach, wurde später Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Direktor der Süddeutschen Treuhand in München. Trotz seiner Karriere blieb er seiner Heimatstadt verbunden. Gemeinsam mit seiner Frau Margret beschloss er, das Vermögen nach ihrem Tod den Bürgern von Oberviechtach zugutekommen zu lassen.

Zweck der Stiftung

Das Leitmotiv der Stiftung lautet sinngemäß: Nicht der Stadt, den Menschen soll es zugutekommen.[2] Die Erträge des Stiftungsvermögens müssen für mildtätige und gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Unterstützt werden unter anderem:

  • Kindergärten und Schulen
  • die Stadtbibliothek
  • Spielplätze
  • das Kinderferienprogramm
  • museumspädagogische Angebote
  • soziale Projekte für Bürgerinnen und Bürger der Stadt

Verwirklichte und unterstützte Projekte aus Mitteln der Stiftung

Die Stiftung hat Oberviechtach über Jahrzehnte stark geprägt. Mit Mitteln der Stiftung wurden unter anderem unterstützt oder ermöglicht:

  • der Neubau einer Kindertagesstätte
  • das Alten- und Pflegeheim
  • die Sanierung historischer Gebäude am Marktplatz
  • das sogenannte „Haus der Stiftung“
  • zahlreiche kulturelle und soziale Projekte

Nach Angaben der Stadt sind seit der Gründung 1993 mehr als 10 Millionen Euro aus der Stiftung nach Oberviechtach geflossen[3].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Homepage der Stadt Oberviechtach, abgerufen am 14. Juni 2026
  2. Dr-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung Informationen auf der Homepage der Stadt Oberviechtach, abgerufen am 14. Juni 2026
  3. Dr-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung Informationen auf der Homepage der Stadt Oberviechtach, abgerufen am 14. Juni 2026