Burgruine Eberburg
| Burgruine Eberburg | |
|---|---|
Bergfried der Burg-Ebermannsdorf | |
| BLfD-ID: | D-3-71-118-5 |
| Wahrscheinlich fehlt die Wikidata-Verknüpfung: Q1015272 (Burgruine_Eberburg) | |
Die Burgruine Eberburg (auch Burg Ebermannsdorf) ist eine Ruine in Ebermannsdorf (Landkreis Amberg-Sulzbach). Die Eberburg war eine Höhenburg in Spornlage auf circa 425 Metern über Normalnull.
Geschichte
Die Burg war Stammsitz des erstmals 1079 erwähnten Edelgeschlechts der Ebermannsdorfer. Im Jahr 1123 werden Razo von Ebermannsdorf und im Jahr 1129 ein Wirnt von Ebermannsdorf in Urkunden des Klosters Ensdorf genannt. Auf der Burg ist eine Kapelle „St. Johannes der Täufer“ erwähnt. Im 1309 ist das Adelsgeschlecht der Ebermannsdorfer mit Albert von Ebermannsdorf ausgestorben. Für das Jahr 1364 werden in den Quellen ein Dietrich Tanlacher und in den Jahren 1464 /1476 ein Jacob Kemnater genannt. Eine umfassender Auseinandersetzung mit der Geschichte der Anlage steht noch aus.
Wann die Burg zugunsten des Schlosses Ebermannsdorf aufgegeben wurde, ist bisher nicht geklärt.
Denkmalcharakter
Die Anlage der ehemaligen Burg wird als Aktennummer D-3-6637-0120 als Bodendenkmal sowie als Aktennummer D-3-71-118-5 als Baudenkmal in Ebermannsdorf geführt.
Literatur
- Stefan Helml: Burgen und Schlösser im Kreis Amberg-Sulzbach. Sulzbach-Rosenberg 1991, S. 54-59
- Karl Wächter, Günter Moser: Auf den Spuren von Rittern und Edelleuten im Landkreis Amberg-Sulzbach. Burgen ・ Schlösser ・ Edelsitze ・ Hammergüter. Amberg 1992, ISBN 3-924350-26-4, S. 22-24
- Mathias Hensch: Ebermannsdorf: Burg der Edelfreien von Ebermannsdorf. In: Andreas Boos und andere: Amberg und das Land an Naab und Vils. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland Band 44. Hrsg.: Sylvia Codreanu-Windauer und andere, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1877-3, S. 114-116
- Günter Moser, Bernhard Setzwein, Mathias Conrad: Oberpfälzer Burgen – Eine Reise zu den Zeugen der Vergangenheit. Buch und Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 2004, ISBN 3-935719-25-6, S. 116–117.