St. Ägidius (Aschach)
Koordinaten: 49° 28' 14.11" N, 11° 54' 15.74" E
| St. Ägidius (Aschach) | |
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| BLfD-ID: | D-3-71-122-8 |
Die Kirche St. Ägidius ist ein ortsbildprägendes Kirchengebäude in Aschach, einem Ortsteil von Freudenberg. St. Ägidius gehört zu den vierzehn Nothelfern und gilt als Beschützer vor Feuerbrünsten und Naturkatastrophen, Pest und Aussatz. Er ist Patron der Hirten und der stillenden Mütter.
Geschichte
Im Jahr 1749 wurde die Vorgängerkirche abgerissen und an ihrer Stelle das Langhaus unter Maurermeister Joseph Wolf gebaut (Bauzeit: 1749 bis 1755). Elf Jahre später brach man auch den alten Turm ab und er wurde durch Wolfgang Diller im Stil der Zeit mit einer barocken Zwiebel versehen. In diesem Turm wurde auch der Chor mit Hochaltar einbezogen. Nachdem die Zwiebel bei einem Sturm herabgestürzt war, erhielt der Turm seinen heutigen Spitzhelm. 1788 malte Georg Grotz aus Amberg das Hochaltarbild.
Ausstattung
Geläut
Im Glockenstuhl des Turmes hängen insgesamt vier Glocken mit einem Gesamtgewicht von 2200 kg:
- Dreifaltigkeitsglocke, 600 kg (1950, alte Glocke im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen)
- Marienglocke, 300 kg (1950, alte Glocke im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen)
- Ägidiusglocke, 230 kg (1950, alte Glocke im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen)
- Sebastiansglocke, 180 kg (1921) (Sterbeglocke)
Orgel
1761 baute der Amberger Orgelbauer Johann Konrad Funtsch eine Orgel. Das heutige Instrument wurde im Jahr 1899 von der Firma Binder & Siemann aus Regensburg als op. 71 erbaut.