Spiralhängebrücke (Weiden)
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Ausgehend von einem massiven Widerlager schwingt sich die etwa 83 m lange filigrane Brücke über die Ostmark-Straße und – von einem einzigen Pylon abgehängt – auf der anderen Seite der B 22 spiralförmig wieder herunter.
Lage
Weiden in der Oberpfalz
Hans-Neumeier-Weg; über Ostmarkstraße in Weiden
Geschichte
1995–1998 Gesamtplanungs- und Bauzeit
Konstruktion
Architekt: Richard J. Dietrich
Tragwerksplanung: Ingenieure Schröter und Kneidl
- Die Fuß- und Radwegbrücke ist etwa 83 Meter lang und fällt durch ihre spiralförmige Rampe auf einer Brückenseite auf. Diese ermöglicht eine barrierearme Überwindung des Höhenunterschieds ohne lange gerade Rampen.
- Die Brücke führt Fußgänger und Radfahrer sicher über die stark befahrene Ostmarkstraße (B22).
- Die Brücke wird von einem einzelnen abgespannten Pylon getragen und gilt als ein bemerkenswertes Beispiel moderner Ingenieurbaukunst. Der asymmetrische Stahlfachwerkträger ist ein markantes architektonisches Merkmal.
- Die Brücke wurde errichtet, um insbesondere Schulkindern einen sicheren Weg zwischen den Wohngebieten und dem Schulzentrum zu ermöglichen.
Literatur
- Fußgängerbrücke in Weiden
in: Detail: Brücken Bridge Construction, 8/1999 Seite 1479–1482
- ArchInForm https://deu.archinform.net/projekte/10140.htm
- Dr. Schroeter-Kneidl https://www.schroeter-kneidl.de/Referenzen/Brueckenbau