Seelhaus (Amberg)
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Ein Seelhaus (mittelhochdeutsch sēl-hūs) war eine Unterkunft für Seelweiber (Beginen) im Hochmittelalter
Armenhaus und Hospital
Seit dem 16. Jahrhundert waren Seelhäuser auch Unterkünfte für Arme und Kranke, Reisende, Pilger und kranke Handwerksgesellen. Diese wurden meist vom Stadtrat finanziert, manchmal auch von Privatpersonen, Kirchengemeinden oder Stiftungen und lagen meist wegen befürchteter Ansteckungsgefahr außerhalb der Stadtmauern.
In Amberg gab es zwei Seelhäuser
- Lange Gasse 34 (außerhalb der ersten Stadtmauer)
- Fleurystraße Ecke Infanteriestraße, am dortigen Kreisverkehr
Weblinks
- Seelhaus - Wikipediaartikel
- Liste der Baudenkmäler in Amberg - Wikipediaartikel