Robert Schmidbauer
| Robert Schmidbauer | |
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Pater Robert Schmidbauer (rechts) mit Ferdinand Schwarz bei der Verleihung der Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft im Heimat- und Kulturverein Freudenberg 2009. | |
| Geburtsdatum: | 2. August 1942 |
Robert Schmidbauer (* 2. August 1942) ist ein katholischer Priester aus der Pfarrei Wutschdorf. Er wurde am 2. August 1942 geboren.
Im Alter von 21 Jahren trat er 1963 als Novize in das Kloster der Unbeschuhten Karmeliten (OCD), in Reisach ein. Anschließend ging er zum Theologiestudium nach Rom. Dort verbrachte er seine prägenden Studienjahre. Im April 1969 wurde Robert Schmidbauer zusammen mit 13 Patres des Karmelitenordens in Rom zum Priester geweiht. Vater Josef Schmidbauer war damals Bürgermeister der noch selbstständigen Gemeinde Wutschdorf und Chef der Freudenberger Raiffeisenbank. Zur Priesterweihe fuhren Angehörige und Freunde aus seinem Heimatort mit einem Reisebus nach Rom, 1969 war eine solche Reise eine außergewöhnliche Erfahrung. In Wutschdorf feierte er dann am 20. Juli 1969 Primiz. Das war genau der Tag, als Apollo 11 auf dem Mond landete. 1975 wurde er zum Missionsprokurator ernannt, 1985 zum Novizenmeister. Von 2001 bis 2008 war der gebürtige Wutschdorfer Prior im Kloster Reisach, seit 2013 lebt er im Karmelitenkloster in Regensburg.[1]
Von Kindesbeinen an war Robert Schmidbauer mit Musik vertraut. Im Alter von 13 Jahren begann er, Basstrompete zu spielen. Natürlich auch zur Kirwa. Das wirkte sich aus, als er Anfang der 60er-Jahre zu den Karmelitern ging. "In Raigering haben sie unbedingt einen Musikanten gebraucht und so konnte ich eben nicht in die Schule gehen", erzählte er beim Festmahl zu seinem 50-jährigen Priesterjubiläum im Gasthof Dotzler in Freudenberg.
Pater Robert Schmidbauer ist seiner Heimat eng verbunden, eine besondere Beziehung hat er zum Johannisberg und seiner Wallfahrtskirche. Der Heimat- und Kulturverein Freudenberg hat ihn am 18. Oktober 2009 zum Ehrenmitglied ernannt.
Einzelnachweise
- ↑ Ina Piehler: Primiz als Apollo 11 landete, in: onetz.de. Oberpfalz Medien GmbH, vom 22. Mai 2019, abgerufen am 8. Oktober 2026