Reinhold Strobl
| Reinhold Strobl | |
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Reinhold Strobl am 11. Dezember 2013 | |
| Geburtsdatum: | 10. Mai 1950 |
Reinhold Strobl (* 10. Mai 1950 in Schnaittenbach) ist ein bayerischer Landespolitiker der SPD.[1]
Biografie
Reinhold Strobl besuchte die Volksschule in Schnaittenbach, anschließende absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und besuchte die Kaufmännischen Berufsschule in Amberg. Von 1970 bis 1972 leistete er seinen Militärdienstes beim Bundesgrenzschutz ab und arbeitete anschließend als Industriekaufmann in einer Spedition und anschließend bei einem großen bayerischen Fachverlag für die Verwaltung.[2]
Reinhold Strobl ist verheiratet.[2]
Engagement
Politik
Strobl bekleidete Positionen in der Gewerkschaftsjugend, war Mitglied im DGB-Landesjugendausschuss, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, Stadtrat, Kreisrat und stellvertretender Bezirksvorsitzender Oberpfalz.[2]
Bundestag
Reinhold Strobl war Bundestagsabgeordneter von 17. September 1999 bis Oktober 2002. Er war als Mitglied im Umweltausschuss und dem Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen tätig. Er war Listennachrücker des ehemaligen EU-Kommissars Günter Verheugen. Bei den Bundestagswahlen 2002 verlor er sein Mandat.
Landtag
Strobl kandidierte 2003 für den Bayerischen Landtag, zog jedoch erst am 19. Oktober 2005 als Nachrücker für Marianne Schieder, die durch die Bundestagswahl 2005 in den Bundestag gewählt wurde, über die Bezirksliste Oberpfalz in den Bayerischen Landtag ein. Bei der Landtagswahl 2008 kandidierte er erfolglos im Stimmkreis Amberg-Sulzbach, wurde aber über die Bezirksliste wiedergewählt. Dem Bayerischen Landtag gehörte er bis 5. November 2018 an. Er war Mitglied des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes und des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport sowie als hauptschulpolitischer Sprecher seiner Fraktion tätig.[2]
Kreistag
Strobl war von 1984 bis 2026 Kreisrat im Landkreis Amberg-Sulzbach.[3][4]
Weiteres Engagement
Nebenbei engagiert Strobl sich bei Geflügelzuchtverein, BRK, Heimat- und Trachtenverein, Schützenverein, AWO, Gewerkschaft Ver.di, Bund Naturschutz, greenpeace, ai.
Zudem ist Strobl stellvertretender Vorsitzender der LAG Mali-Hilfe e.V. Im Zuge dieser Tätigkeit besuchte er 2007 als Mitglied einer Delegation das afrikanische Land und konnte aktuelle Projekte vor Ort besichtigen.
Auszeichnungen
- Im September 2018 erhielt Strobl aus den Händen von SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher die Georg-von-Vollmar-Medaille, die höchste Auszeichnung der BayernSPD.[5]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Biografien :: Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 8. März 2022
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Biographie beim Bayerischen Landtag
- ↑ Kreisräte / Willkommen im Landkreis Amberg Sulzbach, abgerufen am 12. November 2024
- ↑ Bis zu sieben Perioden im Kreistag aktiv / Willkommen im Landkreis Amberg Sulzbach, vom 26. Mai 2026, abgerufen am 12. Juni 2026
- ↑ Gerd Spies: Reinhold Strobl als Vorbild geehrt. Mittelbayerische, vom 5. September 2018
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