Obstlehrpfad Dieterskirchen

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Obstlehrpfad Dieterskirchen
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Länge:2,7 km
Q139312538

Der Obstlehrpfad Dieterskirchen ist ein Lehrpfad in Dieterskirchen, der sich mit heimischen Obstsorten beschäftigt. Sortenschilder und Infotafeln informieren die Besucher nicht nur über die Obstgehölze, sondern zeigen auch den Stellenwert der Streuobstflächen für viele Tiere. Sämtliches Obst am Lehrpfad darf zum sofortigen Verzehr gepflückt werden.

Startpunkte

Als Startpunkte für den Obstlehrpfad Dieterskirchen eignen sich die Grundschule oder die Volkssternwarte mit Planetarium Dieterskirchen.

Beschreibung

Der Obstlehrpfad Dieterskirchen umfasst neben dem Lehrbienenstand folgende Stationen:[1]

1 Die Bedeutung biologischer Vielfalt
2 Insektenhotel
3 Obstbaumpflege
4 Mondphasen und Obstanbau
5 Wildobst
6 Beerenobst
7 Streuobstwiese
8 Neue Sorten und Sortenerhalt

Geschichte

Die Idee für den Obstlehrpfad Dieterskirchen entstand 1991 im Rahmen der Flurbereinigung, als kleinere Feldparzellen zu größeren zusammengelegt wurden, um diese wirtschaftlicher bearbeiten zu können. Wildhecken und auch Obstbäume wurden im Zuge der Flurbereinigung zum Teil entfernt. Um dem Verlust von Obstbaumsorten zu vermeiden, Wissen zu erhalten und Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schützen, wurde 1997 der Obstlehrpfad angelegt. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung der Oberpfalz waren die Gemeinde und der Gartenbauverein Dieterskirchen maßgeblich an der Realisierung des Obstlehrpfads beteiligt. Die Vielfalt unserer Nutzpflanzen war früher sehr viel größer als heute, da Menschen damals selbst ihr Saatgut vermehrten und so durch gezielte Auswahl eigene Sorten entstanden. Das galt und gilt auch für Obstbäume. Diese werden entweder aus Samen gezogen, oder ein Zweig der Sorte, die erhalten werden soll, wird auf einem anderem Baum veredelt. Für den Lehrpfad stellten mehr als 40 Dieterskirchener diese sogenannten Veredelungsreiser zur Verfügung. So wurden über 350 Bäume gepflanzt. Heute findet man hier über 100 verschiedene Obstsorten an insgesamt circa 180 Bäumen und 100 Sträuchern. Neben den klassischen Obstarten wie Apfel, Birne, Zwetschge oder Nüssen findet man auch ausgefallenere Arten wie Wildobst, Weißdorn, Eberesche oder Speierling.[2]

Weblinks

Einzelnachweise