Max-Reger-Gymnasium

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Max-Reger-Gymnasium
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benannt nach:Max Reger
Homepage:www.max-reger-gymnasium.de
Adresse:Kaiser-Wilhelm-Ring 7
92224 Amberg
Schulnummer:0006
Q1310260   Max-Reger-Gymnasium_Amberg  Max-Reger-Gymnasium Amberg  2000725-5

Das Max-Reger-Gymnasium Amberg ist ein Musisches Gymnasium und die einzige staatliche Internatsschule in der Oberpfalz. Die Schule wurde 1935 im Gebäude des 1880 gegründeten Lehrerseminars eingerichtet und 1965 nach dem Oberpfälzer Komponisten Max Reger benannt, der im Juli 1889 die Aufnahmeprüfung an das damalige Lehrerseminar als bester mit der Note I abgelegt hatte.[1]

Geschichte

Am 2. Oktober 1880 wurde im jetzigen Altbau des Gymnasiums die Kgl. Lehrerbildungs-Anstalt Amberg eröffnet.

1935 wurde anstelle des Lehrerseminars die Deutsche Aufbauschule eingerichtet, die in sechs Jahren zum Abitur führte. Mädchen wurden nun als externe Schülerinnen zugelassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im Jahr 1946 die Aufbauschulen wieder in Lehrerbildungsanstalten umgewandelt. 1950 erfolgte die Erweiterung zur Lehrerbildungsanstalt mit Oberschule in Kurzform. Im Dezember 1951 konnte das kriegsbedingt beschädigte Gebäude wieder bezogen werden. Ab 1954 hieß die Schule Deutsches Gymnasium. 1956 ging das Internat in Betrieb.

1965 wurde die Schule umbenannt in Musisches Gymnasium mit dem Namen Max-Reger-Gymnasium (MRG) und um die Langform (in neun Jahren zum Abitur) ergänzt. 1970 gewann das Internat mehr Platz durch Aufstockung des Altbaus. Am 22. Oktober 1976 wurde der erweiternde Neubau eingeweiht. 2001 wurde die Sanierung des West- und Nordtrakts des Internatsgebäudes (Malteser) abgeschlossen. 2005 feierte die Schule das Festjahr 125 Jahre Max-Reger-Gymnasium. Im Jahr 2008 ging der Westflügel (Altbau) mit neuer Küche und neuem Speisesaal in Betrieb. Der barocke Innenhof des Maltesergebäudes wurde nach alten Plänen wieder angelegt.

2012 wurde der Nordflügel (Altbau) fertig restauriert. Im Dezember 2016 genehmigte der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags die Mittel für die Sanierung und Erweiterung von Ost- und Südtrakt (Altbau).[2] 2018 begannen die zugehörigen Arbeiten, in der Nordhälfte des Innenhofes wurde die neue Aula errichtet. 2022 wurde die Sanierung abgeschlossen, ab 7. November erfolgte der Bezug. Am 29. April 2023 wurden die sanierten Räume und der neue Saal unter Anwesenheit von Ministerpräsident Markus Söder eingeweiht.

Ausbildungsrichtung

Das Musische Gymnasium legt den Schwerpunkt auf kulturelle Bildung und ganzheitliche Zugangsweisen mit ästhetischen, gestalterisch-kreativen und handlungsorientierten schulischen Angeboten. Grundlage dafür ist ein Stundenplus in den Fächern Musik und Kunst, stattdessen entfällt eine dritte verpflichtende Fremdsprache. Musik ist Kern- und Vorrückungsfach.[3]

Folgende Fremdsprachen (FS) werden unterrichtet:

Besondere Angebote in den Fächern Musik, Kunst und Deutsch:[4]

  • Musik: durchgehend drei Stunden Musik, davon eine Stunde kostenloser Instrumentalunterricht
  • Instrumente: Klavier, Orgel, alle Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente
  • Chöre, Vokalensembles, Kammermusik, Volksmusik, Bläsergruppen, Bigband, Rockband, Open-Air-Konzert
  • Musicalklasse (K 5/6): sie wurde erstmalig 2022 eingerichtet und fördert besondere Fähigkeiten beim Tanzen, Singen und Gestalten
  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Deutsch: Literatur, Rhetorik, Schauspiel, Dramaturgie, „Zeitung macht Schule“

Angeboten wird auch die sogenannte Einführungsklasse, die Absolventen von Realschulen, Wirtschaftsschulen und den Mittleren-Reife-Klassen der Mittelschulen in der 11. Jahrgangsstufe zur Vorbereitung auf die gymnasiale Qualifikationsphase in der 12. und 13. Jahrgangsstufe dient.

Partnerschaften

Partnerschaften mit Gruppen- oder Einzelschüleraustausch und Patenschaften gibt es mit Schulen und Einrichtungen in[5]

Auszeichnungen

  • 2002: Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz für die Schülerzeitung „r.reger“ in der Kategorie Schülerzeitungen
  • 2007: Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz in der Kategorie Projekte der gemeinsamen Kulturarbeit behinderter und nichtbehinderter Jugendlicher[6]

Persönlichkeiten

Schulleiter

Quelle: Festschrift 125 Jahre Max-Reger-Gymnasium[7]

  • Albert Findel (1880–1901)
  • Max Eichinger (1901–1919)
  • Anton Strießl (1919–1927)
  • Georg Rummel (1928–1931)
  • Georg Joseph Stengel (1931–1943)
  • Alfred Schön (1945–1957)
  • Otto Mayr (1957–1966)
  • Ludwig Guber (1966–1975)
  • Erich Bauer (1975–1992)
  • Heinz Dutz (1992–1997)
  • Dieter Rohleder (1998–2003)
  • Franz Gleixner (2003–2008)
  • Wolfgang Wolters (2008–2020; † 8. September)
  • Georg Meyer (ab 13. Februar 2021)

Lehrerinnen und Lehrer

Schülerinnen und Schüler

Literatur

  • Festschrift 75 Jahre Lehrerbildung in Amberg Opf. 1880–1955. Amberg 1955
  • Festschrift 100 Jahre Max-Reger-Gymnasium Amberg. 1880–1980. Amberg 1980
  • Festschrift 125 Jahre Max-Reger-Gymnasium Amberg. Amberg 2005

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Thomas Kosarew: Sanierung des Max-Reger-Gymnasiums geht weiter: Millionen aus München fließen, vom 9. Dezember 2016, abgerufen am 2. März 2024
  2. Fremdsprachenfolgen und Ausbildungsrichtungen, auf km.bayern.de
  3. Vorlage:Webarchiv
  4. Vorlage:Webarchiv
  5. Vorlage:Webarchiv Bezirk Oberpfalz.
  6. 125 Jahre Max-Reger-Gymnasium, Festschrift, Amberg 2005, Seite 20
  7. Vorlage:WebarchivIn: wwwdb.inf.tu-dresden.de

Vorlage:Navigationsleiste Gymnasien in Amberg Vorlage:Normdaten


Geschichte

Das heutige Max-Reger-Gymnasium war von 1880 an über mehr als sieben Jahrzehnte die Bildungsstätte der oberpfälzischen Lehrer. Als die Schule gebaut wurde, hatte die Stadt das Neutor bereits abgerissen und so eine breite Öffnung durch die Stadtmauer gebrochen.[1]

Einzelnachweise

  1. Hans Hummel: Amberg. Ein Stadtspaziergang. 2. veränderte Auflage. Amberg 2003, ISBN 978-3-935719-13-1, S. 40
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