Jakobus-Kapelle
Koordinaten: 49° 42' 48.27" N, 11° 34' 32.44" E
| Jakobus-Kapelle | |
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Eingang der Jakobus-Kapelle in Nasnitz | |
Die Jakobus-Kapelle ist eine Ende Juli 2010 eingeweihte Kapelle in Nasnitz. Die Kapelle wurde durch Helga und Wolfgang Kraus errichtet, und steht auch auf deren privatem Grund, den sie erst im Jahr 2000 erworben hatten. Die Kapelle steht jedoch für jedermann zugänglich und Mittelpunkt vieler Feierlichkeiten der Dorfgemeinschaft.[1]
Geschichte
Architekt Reiner Küfner aus der Gemeinde Bindlach plante die Kapelle in Muschelform.[2]
Die Kapelle wurde am Sonntag, dem 25. Juli 2010 eingeweiht, am Namenstag des Patrons Jakobus dem Älteren. Der damalige und eigentlich zuständige Pfarrer von Michelfeld, der Resurrektionisten-Pater Paul Mietki, war völlig unerwartet am 26. Mai 2010 bei einem Ausflug mit den Michelfelder Ministranten in seine polnische Heimat in der Marienkirche in Krakau verstorben. Sein Mitbruder Pater Dominik Sobolewski, damals Pfarrer in Auerbach, wurde daraufhin kurzzeitig auch mit Michelfeld betraut. Und so weihte Pater Dominik die neue Kapelle in Nasnitz. Musikalisch gestaltet wurde die Feier unter anderem von der Sängerin Brigitte Traeger, die besonders mit dem Lied Ave Maria glänzte. Nach der kirchlichen Weihe lud Familie Kraus zu Kaffee und Kuchen und später auch zu einem Tänzchen ein, was von den zahlreichen Besuchern gerne angenommen wurde.[3]
Einrichtung
Die farbigen Glasfenster der Apsis sowie links und rechts der Eingangstür und die 14 Kreuzwegstationen sind ein Werk des Pegnitzers Horst Welzel.[2]
Die hölzernen Figuren des heiligen Jakobus und der Gottesmutter Maria hat der Schnitzer Gerhard Schinner aus Ebnath gestaltet. Der Altar und die Sitzbänke sind aus edlem Kirschbaum und wurden in der Michelfelder Schreinerei von Josef Böhm gefertigt.[2]
Glocke
Vom Türmchen des kleinen Gotteshauses läutet seit Mai 2011 eine elektrisch gesteuerte Glocke mit dem Bild der Gottesmutter unter anderem dreimal täglich den Engel des Herrn. Früher war dieses Glöcklein, gegossen 1747 in Amberg, auf dem Anwesen Nasnitz 21 (heute Penzenreuther Straße 8, Hausname beim Glock‘nschouster). Die Glocke segnete der damalige neue Pfarrer von Michelfeld, Kurian Chackupurackal. Der indische Priester war nämlich zum 1. September 2010 zum Pfarrer in Michelfeld ernannt worden.[3]
Wanderwege
Auf dem Michelfelder Kapellenweg bildet die Jakobus-Kapelle die Station mit der Nummer 4.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Kirchen und Kapellen, abgerufen am 11. Juli 0206
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Brigitte Grüner: „Dieser Ort ist gut für die Seele!“, vom 10. Oktober 2014, abgerufen am 11. Juli 2026
- ↑ 3,0 3,1 15 Jahre Jakobus-Kapelle in Nasnitz: Ort der Dankbarkeit und Ruhe, in: onetz.de. Oberpfalz Medien GmbH, vom 24. Juli 2025, abgerufen am 11. Juli 2026
- ↑ Franken Pfalz e.V. – Michelfelder Kapellenweg, abgerufen am 11. Juli 2026