Hans Schatz

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Hans Schatz
Pfarrer Hans Schatz an seinem 70. Geburtstag.
Geburtsdatum:1. Juni 1925
Sterbedatum:24. November 2000

Hans Schatz (* 1. Juni 1925; † 24. November 2000) war ein katholischer Pfarrer. Er wurde am 1. Juni 1925 in Neunaigen (Marktgemeinde Wernberg-Köblitz, Landkreis Schwandorf) geboren. Am 24. November 2000 vertarb er nach einem schweren Krebsleiden in Wiesau und wurde auf seinen Wunsch hin im Priestergrab auf dem Friedhof in Wutschdorf beerdigt.

Im Alter von 18 Jahren wurde er von der deutschen Wehrmacht zum Kriegsdienst herangezogen. Er musste am 1. Januar 1944 einrücken, geriet in russische Gefangenschaft und kehrte am 1. September 1945 in seine Heimat zurück.

Am 29. Juni 1951 wurde er im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Als Kaplan war er in Schierling, Herrnwahltann und Essenbach eingesetzt. Danach kam er als Benefizproviziat nach Wiesau. Am 16. Juli 1962 wurde Schatz Pfarradministrator in Kohlberg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab). Am 1. April 1972 übernahm er als Pfarrer die Pfarrei St. Martin in Wutschdorf.

Von 1973 bis 1993 war er Pfarrer der Pfarrei St. Martin in Wutschdorf. Danach ging er in Ruhestand und ließ sich in Wiesau nieder. In Wutschdorf ging er als "Baupfarrer" in die Geschichte der Pfarrei ein. Unter seiner Regie wurden sowohl die Pfarrkirche St. Martin, als auch die Wallfahrtskirche auf dem Johannisberg umfassend renoviert. Hans Schatz leitete den Bau des kirchlichen Kindergartens St. Martin in Wutschdorf ein, ließ das Pfarrheim in Wutschdorf sanieren und legte den Kreuzweg auf den Johannisberg an. Er galt als Freund der Vereine, als Naturschützer und Waldliebhaber.

Aufgrund seines langjährigen Engagements und seiner Bedeutung für die Gemeinde wurde er im Jahr 1986 vom Gemeinderat der Gemeinde Freudenberg zum Ehrenbürger ernannt. Im Freudenberger Ortsteil Wutschdorf ist eine Straße nach ihm benannt: die Pfarrer-Schatz-Straße.