Gertrud von den Brinken

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Gertrud von den Brinken (* 18.04.1892 in Brinck-Pedwahlen, † 17.11.1982 in Regensburg) war als Lehrerin, Schriftstellerin und Lyrikerin tätig. Sie wurde 1976 mit dem Nordgaupreis der Stadt Amberg für Dichtung ausgezeichnet.

Leben und Wirken

Gertrud von Brincken entstammte einer alteingesessenen, deutschbaltischen Gutbesitzerfamilie und veröffentlichte bereits im Alter von nur 19 Jahren ihren ersten Gedichtband "Wer nicht das Dunkel kennt". Zusammen mit ihrem Ehemann Walther Schmied-Kowarzik arbeitete sie an der Herausgabe des Estländisch-Deutschen Kalenders, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in die Oberpfalz floh. 1949 siedelte sie nach Regensburg über, wo sie sich ganz dem Schreiben widmete.

Werke (Auswahl)

  • Wer nicht das Dunkel kennt. Gedichte (1911).
  • März. Roman (1937).
  • Unsterbliche Wälder. Roman (1941)
  • Der Kanzelstein. Novelle (1942).
  • Helmut sucht einen Freund. Jugendbuch (1950).
  • Der Kinderring (Wasser der Wüste). Hörspiel (1959).
  • Land unter. Autobiographische Aufzeichnungen (1976).
  • Eine Handvoll Alltäglichkeiten. Erzählungen (1980).

Einzelnachweise

OKB Personen Datenbank, 30.03.2026