Erich Biberger
| Erich Biberger | |
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| Geburtsdatum: | 20. Juli 1927 |
| Sterbedatum: | 5. April 2002 |
Erich Ludwig Biberger (* 20. Juli 1927 in Grubweg/Passau, † 5. April 2002 in Regensburg) war Gründer und Leiter der Internationalen Literaturtage Regensburg. Zudem war er als Schriftsteller, Journalist und Redakteur tätig. 1974 erhielt er den Nordgaupreis der Stadt Amberg für Dichtung. Seine Veröffentlichungen sind auch unter dem Kürzel El Bi zu finden.[1]
Leben und Wirken
Erich Ludwig Biberger besuchte zunächst die Städtische Wirtschaftsaufbauschule und begann nach dem Krieg eine Lehre als Elektromonteur im Betrieb des Vaters. Schon damals veröffentlichte er erste Gedichte und Rezensionen. Neben seiner handwerklichen Tägigkeit begann er eine freie Mitarbeit für verschiedene Zeitungen und machte sich als Lokalredakteur einen Namen. Von 1969 bis 1996 war er Leiter der Regensburger Schriftstellergruppe International (s. Nordgaupreis 1964). Er war langjähriges Mitglied des Kulturbeirats der Stadt Regensburg und Mitbegründer des Oberpfälzer Kulturbundes (1969).
Biberger verfasste vor allem Lyrik, erzählende und philosophierende Prosa, Essays und Aphorismen, die in Anthologien und Zeitschriften sowie als Einzelbände erschienen sind.
Seine kulturellen Tätigkeiten wurden mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt, darunter das Bundesverdienstkreuz sowie der Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes.
Werke
(Auswahl)
- Rundgang über dem Nordlicht (1958)
- Die Traumwelle (1962)
- Denn im Allsein der Welt (1966)
- Quer. Lyrik-Anthologie (1974)
- Andere Wege bis Zitterluft: ein Lyrisches Alphabet (1982)
Weiterführende Literatur
- Die Oberpfalz 88, S. 314-317.
- Die Oberpfalz 92, S. 278.
- Die Oberpfalz 93, S. 24-27.
- Die Oberpfalz 97, S. 247-253.
- Die Oberpfalz 02, S. 186.
- Bild in DO 92, S. 278[2]
Einzelnachweise
- ↑ Wikipedia: Erich Ludwig Biberger, abgerufen am 31. März 2026
- ↑ OKB Personen Datenbank, abgerufen am 31. März 2026