Burglengenfelder Bierkeller

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Burglengenfelder Bierkeller
BLfD-ID:D-3-76-119-34
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Die Burglengenfelder Bierkeller liegen zwischen Naabufer und Kreuzberg. Die Burglengenfelder Bierkeller sind mit 54 Kellern eines der bedeutenden Beispiele einer oberpfälzischen Bierkelleranlage. Seit 1999 werden die Keller teilweise renoviert.[1]

Geschichte

Im späten Mittelalter wurde in der Oberpfalz neben Wein auch Hopfen angebaut.

Aus dem 16. Jahrhundert sind 46 große, teils mehrstöckige Bierkeller erhalten, die als Tonnengewölbe westlich in den Felsen des Gaisberges (heute Kreuzberg) getrieben wurden. Große Linden und Ulmen am Naabufer spendeten zusätzlich Schatten. Die Keller nutzten die Bürger zur Lagerung und Kühlung des selbstgebrauten Bieres. Jahrhunderte lang wurde im Winter in der Naab „geeist”: In mühsamer Handarbeit brach und sägte man große Eisblöcke aus der gefrorenen Naab und transportierte sie mit Fuhrwerken zu den Kellern. Dadurch konnte eine gleichmäßige Lagertemperatur von ca. 4-6 Grad Celsius bis in den Sommer hinein gehalten werden.

Im Wohlfühlbad Bulmare erinnert die Bierkeller-Sauna an die lange Brautradition der Stadt. Seit dem Herbst 2014 wird einer der Bierkeller als Musik- und Kleinkunstbühne genutzt, der Keller No. 10.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ BURGLENGENFELD / Kellerreihe. (online verfügbar auf https://de.dehio.org/bauwerk/burglengenfeld-kellerreihe), in: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern V: Regensburg und die Oberpfalz. 2. durchgesehene und ergänzte Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2008, ISBN 978-3-422-03118-0
  2. ↑ Burglengenfeld: Sehenswürdigkeiten, abgerufen am 11. Oktober 2026