Bruno Martin

Aus OberpfalzWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen




Der Datenwert „Gr“ enthält einen Gedankenstrich oder andere für die Interpretation der Datumsangabe ungültige Zeichen.



Bruno Martin
Geburtsdatum:1939

Bruno Martin (* 1939) war Lehrer, Kommunalpolitiker und Musikant.

Leben

1964 heiratete er seine Ehefrau Lilo. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.[1]

Wirken

Politik

Bruno Martin fand seine politische Heimat in der CSU. Von 1977 bis 1982 war er Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Schnaittenbach. Von 1972 bis 1996 gehörte er dem Stadtrat an, zunächst 12 Jahre als Fraktionsvorsitzender, dann je 6 Jahre als 3. bzw. 2. Bürgermeister. Als er sich aus dem Stadtrat verabschiedete, überreichte er mit dem ebenfalls ausscheidenden Helmut Richter an Bürgermeister Färber ein kunstvoll gestaltetes Stadtwappen, das seitdem das neue Rathaus ziert und in der Dachgaube über dem Haupteingang angebracht ist.[1]

Musik

Weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt war Bruno Martin als Mitglied der Amberger Stubnmusi, bei der von der Gründung 1980 bis zu ihrer Auflösung 2005 den Kontrabass spielte ebenso wie 43 Jahre lang bei der Schnaittenbacher Stubenmusi.[1]

Gebietsverkehrswacht

Bleibende Verdienste hat sich Bruno Martin um die Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach, insbesondere um die Verkehrssicherheit der Kindergarten- und Schulkinder im Kaolinpott erworben. Mit seinem Eintritt im Jahr 1977 übernahm er das Amt des stellv. Vorsitzenden, von 1989 bis 2008 das des Vorsitzenden.[1]

Sonstiges

Bruno Martin war 2. Vorsitzender des TC Hirschau.[1]

Ehrungen

  • Ehrenvorsitzender der Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach
  • Goldenes Ehrenzeichen der Landesverkehrswacht
  • 1996 zeichnete ihn die Hanns-Seidel-Stiftung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Bayerischen Volksmusik aus.
  • 2002 ehrte ihn die Stadt Hirschau für besondere Verdienste.
  • 2007 erhielt er das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für seine Verdienste im Ehrenamt.
  • Die Stadt Schnaittenbach verlieh ihm 1999 die Bürgermedaille in Silber und zeichnete ihn 2004 mit der Verdienstmedaille in Gold aus.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Werner Schulz: Trauer um Bruno Martin, vom 19. Januar 2021, abgerufen am 18. Dezember 2025