Boder-Ladl
Das Boder-Lald war ein Dorfladen in Wildenreuth. Er bestand von 2007 bis Ende Oktober 2026.
Geschichte
Bis zum 1. Oktober 2021 führte Christine Götz das Boder-Ladl im Ortskern von Wildenreuth.[1] Zu diesem Datum übergab sie den laden an Matthias Fütterer. Fütterer sanierte den Laden in den nachfolgenden Jahren in Eigenleistung und mit Unterstützung durch die Familie und die Dorfgemeinschaft. Im Jahr 2026 musste Fütterer den Laden aufgeben, da die Besitzer in dessen Räumen eine behindertengerechte Wohnung einrichten wollten.[2] Eine Neueinrichtung des Ladens an anderem Ort war nicht geplant, da die erforderlichen Auflagen nicht kostendeckend zu erfüllen wären.
Benannt wurde der Dorfladen nach dem Hausnamen.
Mit dem Boder-Ladl verliert Wildenreuth seinen letzten Nahversorger. Die nächsten Läden liegen in Erbendorf und Windischeschenbach.
Angebot
Der Laden führte neben Artikeln des täglichen Bedarfs vor allem auch lokale und regionale Lebensmittel. Die Wurstwaren stammten aus Pressath, Bio-Backwaren aus Windischeschenbach. Aus Erbendorf kamen Schnaps und Glühwein, aus Tirschenreuth Eier und Öle und Mehle wurden aus Eisersdorf und Frodersreuth geliefert. Aus Weißenbrunn kamen Eierlikör und Nudelns, aus Trevesen Eier, aus Kemnath Soßen und aus Premenreuth Gewürze.[2]
Zusätzlich gab es auch Aktionstage, an welchen Schweinsbraten angeboten wurde.
Neben dem Angebot an Lebensmitteln konnten im Laden auch Pakete abgegeben, Geld abgehoben und Apothekenrezepte aufgegeben werden. Außerdem gab es vor Ort auch Kaffee.
Über die Jahre hatte sich der Laden zu einem festen Treffpunkt der Wildenreuther entwickelt.
Einzelnachweise
- ↑ Carolin Böckl: "Boder-Ladl" in Wildenreuth unter neuer Leitung, in: onetz.de. Oberpfalz Medien GmbH, vom 24. Oktober 2021, abgerufen am 27. Oktober 2026
- ↑ 2,0 2,1 Wolfgang Benkhardt: "Boder-Ladl" in Wildenreuth macht Ende Oktober dicht, in: onetz.de. Oberpfalz Medien GmbH, vom 26. Oktober 2026, abgerufen am 27. Oktober 2026