Altstraßen im Bereich der TK 25 6137 Kemnath
Bemerkenswerter „Kreuzungsraum“ um die „Keminata“
Dietrich Jürgen Manske hat sich außerordentlich intensiv mit dem Raum Kemnath als Altstraßenlandschaft beschäftigt. Er kommt in der Bilanz seiner Arbeit zu dem Fazit, dass es sich im Kemnather Gebiet um die Flednitz als bemerkenswerten Kreuzungsraum bedeutender Fernwege handelt.
Die lange Siedlungsgeschichte dieses Raumes und seiner Wege belegen jüngere Ausgrabungen zwischen Wirbenz und Göppmannsbühl-Haidenaab, am Barbaraberg bei Speinshart und am Rauhen Kulm.
Manske ist überzeugt, dass bereits um die im Jahre 1009 erstmals geschichtlich belegte „Keminata“ schon sehr früh Fernpfade und Karawanenwege vorbeizogen und diese vermutlich als Rast- und Übernachtungsetappe genutzt haben. Schließlich bezeichnet die „Kemenate“ im Mittelalter eine „beheizte“ Räumlichkeit (nicht nur auf einer Burganlage) und wird von der Forschung als „Herberge“ interpretiert.
Wenn man davon ausgeht, dass Orte in der Regel schon Jahrhunderte vor ihrer Erstnennung entstanden sind, dann liegen wir hier mit Kemnath zeitlich schon in der Karolingerzeit oder sogar noch früher. Eine Reihe von weiteren Orten mit der Bezeichnung wie Kemnath/Kemnathen/Kematen o.ä. verweisen auf ihre Lage an überregionalen Verkehrsverbindungen hin.
Wo lag die „alte Keminata“?
Offensichtlich lag die „alte Keminata“ einige 100 Meter nördlich des mittelalterlichen Kemnath und bestand wohl ursprünglich aus drei bis vier „Maierhöfen“, wie es in einer Pfarreinkünfteverzeichnis von 1446 heißt. Wie es scheint, lagen die Höfe als Streusiedlung in der Nähe des Fußwegs, der von Kemnath nach Berndorf und Kötzersdorf führt, etwa 750 m nordöstlich vom Zentrum des heutigen Kemnath entfernt.
Im Süden von „Altkemnath“, weniger als 1 km entfernt, entstand schließlich das „neue“ Kemnath, das um 1250 als Markt (Forum) bezeichnet wird und 1375 als Stadt genannt ist. Kaiser Karl IV. hat vermutlich zwischen1354 und 1375 Kemnath das Stadtprivileg erteilt.
Im Netz von neun Straßen
Die zentrale Lage Kemnaths in einem Netz von allein neun Straßentrassen (Geleitsstraßen) überliefert zudem eine Quelle aus dem Jahre 1497. Darin wird geschildert, für welche Straßenabschnitt der Pfalzgraf von Kemnath aus zuständig war und wo er „Geleitrechte“ ausübte, d. h. wo er für die Aufsicht bzw. Sicherheit der Straße zuständig war:
- Von Kemnath bis Amberg
- Von Kemnath in Richtung Sulzbach bis Dürnsricht (Landkreis Amberg-Sulzbach)
- Von Kemnath aus in Richtung Bärnau bis zu einem Kreuzweg beim „Baumdick“, einem Waldstück östlich von Reuth b. Erbendorf
- Von Kemnath aus in Richtung Marktredwitz bis zum Bächlein Trebitz und von Marktredwitz aus über den „Kohlwald“ östlich Arzberg bis Eger
- Von Kemnath nach Wunsiedel bis zur Wegscheid beim Reichenbach (Gemeinde Nagel)
- Von Kemnath in Richtung Auerbach bis zur Holzmühle bei Schlammersdorf
- Von Kemnath aus auf der Straße nach Eschenbach bis zum Flüsschen Creussen
- Von Kemnath aus in Richtung Bayreuth durch die „Krognus“ (?) bis zu des „Haidenabers Kreuz“ (?)
- Von Kemnath aus in Richtung Creussen bis zur Kreuzung mit einem steinernen Kreuz (wo?)[1]
Manske hat die in der Quelle von 1497 genannten Straßentrassen verschiedenen Straßensystemen zugeordnet. Das Altwegenetz in der Region um Kemnath ist nach Manske geprägt von einem Südwest-Nordost-System (Forchheim – Eger), einem Süd-Nord-System (Regensburg – Magdeburg) und einem Nordwest-Südost-System (Kulmbach – Weiden).
Siedlungsgeschichte des Kemnather Raumes
Manske geht für dieses Gebiet von einer vermutlich spätestens im 9. Jahrhundert einsetzenden flächenhaften fränkisch-bairisch Raumerschließung aus. Dazu passen nach Janka die Ortsnamen auf -dorf, die man wohl in die Zeit Ende des 8. bis 10. Jahrhunderts entstehungsmäßig einordnen darf. Sie liegen häufig an alten Fernwegtrassen. Folgende Orte, deren Namen mit dem althochdeutschen „dorf“ = Hof, Gehöft, Dorf gebildet sind, befinden sich unmittelbar an Altstraßen: Berndorf (Stadt Kemnath), Eisersdorf (Stadt Kemnath), Filchendorf (Stadt Neustadt a. Kulm), Mockersdorf (Stadt Neustadt a. Kulm), Oberndorf (Stadt Kemnath). Obwohl die Überlieferung bei diesen Siedlungen erst im 13. und 14. einsetzt, dürften sie aufgrund typologischer Aspekte in das späte Frühmittelalter einzuordnen sein. Im Raum Kemnath fällt auf, dass die in Bezug auf ihre Blütezeit noch hinter die -dorf-Namen zurückreichenden Typen der -ing und der -heim-Namen fehlen.
Slawische Siedlungsnamen im Raum Kemnath
Als älteste Namensbezeichnungen um Kemnath und Pressath sind die aus dem Slawischen stammenden Toponyme zu bewerten. Sie sind mit großer Wahrscheinlichkeit im 8./9. Jahrhundert gebildet und vom 9. bis zum 12. Jahrhundert ins Deutsche integriert worden. Exemplarisch seien hier einige Orte mit slawischen Wurzeln angeführt, die sich im Altstraßennetz um Kemnath befinden: Fortschau (Stadt Kemnath), Kulmain (Landkreis Tirschenreuth), Lenau (Gemeinde Kulmain), Zinst (Gemeinde Kulmain). Der Ort Zinst, das als „Siedlung beim Heuplatz“ gedeutet wird, kann als Hinweis auf einen Etappenort am Fernweg von Forchheim über Kulmain nach Marktredwitz und Eger gedeutet werden.
Straßenkreuz Kulmain und Fortschau
In Zusammenhang mit alten Verbindungen treten Fortschau und Kulmain besonders hervor, als Trassen aller drei oben genannte Systeme über diese Orte verlaufen bzw. in unmittelbarer Nähe daran vorbeiführen. Lenau und Zinst liegen dabei nur an einer der genannten Trassen.
Überhaupt fällt auf, dass neben Fortschau, Kulmain und Lenau viele weitere Siedlungen mit slawischen Namen an oder bei einer Route des Süd-Nord-Systems liegen. Sehr deutlich zeigt sich dies im Tal der Haidenaab, wo sich mehrere Siedlungen im Raum Pressath orientieren: Döllnitz, Wollau, Riggau, Zessau, Trabitz.
Ein weiterer Verbreitungsschwerpunkt liegt im Tal des Flednitzbaches (rechts zur Haidenaab): Brüderes, Windischlaibach, Selbitz, Plössen, Guttenthau. Vor diesem Hintergrund des Fluss- und Altstraßensystems ist zu vermuten, dass die slawischen Siedler überwiegend aus dem im Nordwesten und Norden anschließenden Gebieten, in denen zahlreiche slawische Ortsnamen nachweisbar sind, in den Raum um den Rauhen Kulm zuwanderten und dort für die Landwirtschaft günstige Siedlungslagen wählten.[2]
Das Altstraßennetz im Raum Kemnath nach Manske
Der Altwegeforscher Dietrich J. Manske hat für etliche Ortschroniken Beiträge zum Thema „Altstraßen“ geliefert. Darunter auch einen ausführlichen Beitrag für die Ortsgeschichte von Kemnath, die zur 1000-Jahrfeier im Jahre 2008 erschien.[3]
Manske beschränkte sich dabei aber nicht auf die frühere Kreisstadt, sondern er befasst sich in seinem Beitrag eigentlich mit der gesamten Nordoberpfalz bis hinauf nach Marktredwitz und in die östlichen Randgebiete von Oberfranken.
Manske verweist zudem auf die Bedeutung der Ortskenntnis durch die Heimatforschung, speziell auch für die Altwegeforschung. Ihre Erkenntnis sei für die Forschung von unschätzbarem Wert. So hat sich Manske bei seinen Forschungen der Wege um Kemnath ebenfalls des Wissens von ortskundigen Heimatforschern bedient.
Frühe Theorien zu Wegeverläufen um Kemnath
Manske setzt sich in seinem Aufsatz über die Altwege im Raum Kemnath zuerst mit den verschiedenen Theorien zu Wegeverläufen und deren Fortsetzung auseinander. Ein Weg, der grundsätzlich bei der Altwegeforschungen zweckmäßig erscheint. So hat sich Ehrnthaller bereits im Jahre 1857 mit der Fixierung der Route Kaiser Heinrichs IV. im Rahmen der sogenannten „Otnantschenkung“ von 1061 beschäftigt, in der als südliche Begrenzung des übertragenen Gebietes die Straße genannt wird, die nach Eger führt.[4]
Ehrnthaller hat den sogenannten „Totenweg“ zwischen Oberndorf und Kemnath, (bzw. seinem Vorgänger, „der alten Kemnath“) und seine Fortsetzung nach Nordosten mit dieser Fernstraße in Verbindung gebracht. Spätere Altwegeforscher haben sich dieser Theorie angeschlossen. Etwa Anton Reger, der 1981 die Südwest-Nordost-Hauptstraße von Oberndorf nach Eisersdorf verlaufen lässt. Über den weiteren Verlauf, sowohl nach Südwesten als auch nach Nordosten, äußern sich jedoch beide nicht. [5]
Weitere Forschungen durch Kröll, Zwack und Herrmann
Kröll (1971) und Zwack (1973) liefern mit ihren Geländebegehungen erstmals verlässliche Grundlagen und Kröll sieht für die älteren Trassen auch nicht mehr Nürnberg, sondern Forchheim als Ausgangspunkt der Straße nach Eger. So zieht er den Verlauf ihrer Trasse von Forchheim über Kirchenthumbach und Eschenbach nach Kemnath.[6] Die Fortsetzung nach Nordosten findet seine Schülerin H. Zwack 1973 über Waldershof und Marktredwitz.[7] Der Historiker Erwin Herrmann versuchte in seinem Beitrag von 1983 die „alte Keminate“ und ihren Gebäudebestand zu lokalisieren. Er sieht diese im Zentrum eines Altstraßen-Kreuzungsfächers mit neun Straßenzügen, wobei der sich auf Ehrnthaller stützt und die Routen Nürnberg – Eger und Bayreuth – Bärnau für sehr alt hält. Auch kommt er durch Luftbildauswertung neben dem Verlauf des Totenweges zwischen Eisersdorf und Oberndorf zu einer Abzweigung südlich des „Goldberges“ durch den „Alten Graben“ nach Kulmain.[8]
Neue Erkenntnisse durch Neugebauer, Thieser und Thiem
Neugebauer und Thieser lassen in ihren Arbeiten von 2000 bis 2003 den genauen Weg nach Eger offen. Allerdings ist für sie ausdrücklich nicht Nürnberg der Ausgangspunkt der Straße nach Eger, sondern Forchheim. Die Trasse von Nürnberg über Creußen nach Eger hat für sie zu einem späteren Zeitpunkt an Bedeutung gewonnen. [9] Nach Thiem verlagerte sich Ende des 12. Jahrhunderts die Fernstraße von Regensburg nach Sachsen weiter westwärts. Sie führte nun durch die Weidener Bucht nach Neustadt/WN über Schönficht, Falkenberg, Schönhaid, Mitterteich, Waldsassen nach Eger. Thiem hält (mit Hardt 1957 und Stark 1978) diese Trasse für die „ältere Magdeburger Straße“. Zugleich spricht er für den Raum Kemnath von einer „jüngeren Magdeburger Straße“ von Amberg und Eschenbach nach Kemnath, die dort auf die Altstraße Nürnberg – Eger traf und in Kulmain nach Norden über Brand zum Wurmlohpass abzweigte. Nach Thiem führte sie weit westlich von Eger durch das Fichtelgebirge über Wunsiedel nach Hof. Mit Manske lässt sich der Verlauf dieser Trasse durch Geländebefunde sehr gut belegen.[10]
Die „Eger-Straße“: Der Abschnitt der „Eger-Straße“ zwischen Forchheim und Kemnath
Zu TK Forchheim 6232 Nr 86: Der Verlauf der „Egerer Straße“ von Forchheim bis Kemnath entspricht in etwa dem heutigen Verlauf der Bundesstraße B 470: Nach Kröll (1973) kommt sie aus Würzburg und führt über den Forchheimer Ortsteil Burk über Serlbach, Nieder-Weilersbach, Pretzfeld, Lützeldorf, Wannbach, Urspring, Morschreuth, Heidekreuz, Kleingesees, Regenthal, Kühlfels, Bronn, Horlach, Stein, Weidelwang nach Steinamwasser. (Vgl. TK TK 6232 Forchheim, TK 6233 Ebermannstadt, TK 6234 Pottenstein, TK 6235 Pegnitz, TK 6135 Creussen, TK 6136 Kirchenlaibach, TK 6036 Weidenberg)
Ein Blick auf die topographische Karte zeigt, dass es sich um einen ausgesprochenen Höhenweg handelt, der nach einem Steilaufstieg zwischen Urspring und Morschreuth der Albabdachung zum Pegnitztal folgt. Am Abstieg ins Pegnitztal zählt List (2006) zwischen Stein und Weidelwang 14 bis 16 Fahrspuren. Weitere Spurenreste zeigen sich am „Seidelloher Holz“ bei Altzirkendorf und bei Kirchenthumbach. Kröll vermutet zudem weitere, parallel dazu verlaufende Trassen des Südost-Nordwest-System mit dem Fernziel Böhmen.
Weiterer Verkehrsknoten: Neustadt am Kulm
Eine Trasse, die auf Neustadt a. Kulm zuführt, geht von Auerbach aus und verläuft nördlich des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr über Eschenbach. Eine weitere Trasse von Altenzirkendorf und Kirchenthumbach zieht durch den Speinsharter Forst nach Neustadt/Kulm. Eine dritte Trasse mit dem Etappenziel Neustadt/Kulm vermutet Kröll über Schlammersdorf und Oberbibrach. Neustadt am Kulm erweist sich dabei, wie Kemnath, als ausgesprochener Knotenpunkt von Fernhandelswegen, zumal hier die Trassen des Südost-Nordwest-System (Forchheim-Eger), das Süd-Nord-System (Regensburg-Magdeburg und das Nordwest-Südost-System (Kulmbach-Parkstein-Weiden) kreuzen.[11]
Von Eschenbach nach Pressath und Grafenwöhr
Von Eschenbach führt eine Altstraße nach Pressath, eine andere nach Grafenwöhr (vgl. TK Grafenwöhr, TK Parkstein). Nach Kröll ging die erstere Trasse durch die Waldgebiete oberer und unterer Birschling, Dressenreuther Forst über die Vorgängertrasse der B 470 über Grub nach Pressath. Die zweite Trasse nach Grafenwöhr führte in zwei Varianten von Eschenbach aus über den „Netzaberg“ (ältere Variante) bzw. als Höhenweg über Thomasreuth, Runkenreuth, Gößenreuth und über den „Galgenberg“ nach Grafenwöhr (neuere Variante).
Zusätzlich zweigt bei Kröll im Bereich des „Großen Bockshügels“ nahe Eschenbach eine Route ab, die von Auerbach kommend über Ernstfeld und Metzendorf sowie über den Damm des „Großen Rußweihers“ westlich an Tremmersdorf und Speinshart vorbei nach Norden in Richtung Neustadt a. Kulm führte. Nach Kröll traf sie in Speinshart auf eine Altstraße, die ebenfalls von Auerbach über Unterfrankenohe, Eschenbach, Mockersdorf, Oberndorf schließlich Kemnath erreichte und von dort als „Eger-Straße“ nach Nordosten zog.
Mühlenweg nach Holzmühle und Herrenmühle?
Westlich Speinshart mündete in die Trasse von Tremmersdorf eine, nach Manske vermutlich nur lokale Verbindung, in tiefen Hohlwegen (Mühlenwegen?) von Holzmühle über Herrenmühle in Richtung Kellerhaus. Die Fortsetzung dieser drei Wege dürfte bei Dobertshof in eine weitere Altstraße eingemündet sein, die in zwei Ästen einmal westlich des „Schlechten Kulm“ über Mockersdorf, zum anderen über den Sattel zwischen den zwei Kulmen nach Norden in Richtung Kemnath bzw. der alten „Keminate“ führte. Diese Trasse ist nach Manske durch zahlreiche Spuren im Gelände sowie eine Anzahl Flurnamen gut belegt. Wenn von der Trasse „zwischen den zwei Kulmen“ die Rede ist, so sei nach Manske die Zeit vor der Gründung Neustadts gemeint. [12]
Wie verlief der „richtige“ Weg nach Eger?
Die Aussage von Kröll, die Eger-Straße könne nicht über Creußen gegangen sein, sondern müsse richtiger ausschließlich über Eschenbach und Speinshart geführt haben, zweifelt Manske an. Schließlich habe es noch von Eschenbach aus einen alten Weg gegeben, der über Pressath und den Hessenreuther Forst nach Erbendorf und von dort über Reuth b. Erbendorf, Ödwalpersreuth, Seidlersreuth, Kleinsterz, Mitterteich nach Waldsassen und weiter nach Eger geführt hat (s. List 2006, Thiem 2000). Außerdem, so Manske, gibt es für alte Fernrouten die Erfahrung, dass es durchaus mehrere parallel verlaufende Trassen gab.
Weiterer Verlauf der Eger-Straße von Kirchenthumbach aus
Von Kirchenthumbach aus verlief die Trasse in Richtung Creussen westlich am Friedhof vorbei zunächst nach Norden bog schließlich nach Nordosten ab. Die Trasse wird durch die Flurnamen „Straßhut“, „Straßweiher“, „Straßbogen“ und „Straßholz“ im Umfeld der Holzmühle und Münchsreuth eindrücklich dokumentiert. Beim Ausbau der St 2158 blieben von der früheren Trasse nördlich Dobertshof nur geringe Altwegespuren übrig. In Dobertshof mündeten die Altwege aus Richtung Speinshart/Eschenbach in die genannte Trasse ein, die sich weiter nördlich wieder verzweigt: Ein Ast führt über die Tremauer Höhe im Bogen nach Mockersdorf, die andere, wohl ältere, führt zur heutigen Kreisstraße NEW 14 und zwischen den Satteln der beiden Kulmen nach Neustadt a. Kulm.
Verlauf des Eger-Wegs um den Rauhen Kulm
Der Rauhe Kulm war ein weithin sichtbarer Orientierungspunkt. Der Weiterweg führt westlich der heutigen Staatsstraße vorbei am ehemaligen Galgen („Galgenäcker“). Ebenso vermutet Manske eine alte Verbindung vom Sattel nach Mockersdorf. Beide Varianten trafen im Bereich der Neumühle (Mühlenwege?) wieder zusammen. Sie zogen, das Feuchtgebiet „Hinter-Haus-Wiesen“ meidend, am Nordrand des Rauhen Kulm vorbei, um anschließend in die Trasse der alten Nord-Süd-Verbindung von Oberitalien über Regensburg und Amberg nach Norddeutschland (Magdeburg) einmündet. Dabei passiert sie die „Keminata“, lokal bekannt als „Kemnather Weg“, der von Filchendorf nach Norden zieht und durch mehrere Fahrrinnen dokumentiert ist. Die Altwege im Bereich des Rauhen Kulm sind auch im digitalen Geländemodell gut belegt. [13]
Die Verbindung vom Rauhen Kulm nach Kemnath
Zusammen mit dieser, nach Manske „sehr alten Trasse“, überwand der Altweg das Feuchtgebiet am Zusammenfluss von Flednitzbach und Haidenaab im Bereich des Bahnhofs Kemnath/Neustadt am Kulm und der Gmündmühle westlich Höflas nordwärts nach Oberndorf. Manske vermutet über Höflas und den „Hammergraben“ eine Verbindung nach Fortschau und weiter nach Kemnath. Doch lassen sich durch zahlreiche Störungen im Bereich westlich der Altstadt von Kemnath im Gelände keine Spuren mehr finden. Weiterer Verlauf des „Eger-Weges“ nach Ehrntaller, Scheidler und Manske Manske schließt sich der Meinung von Ehrnthaller und Scheidler an, dass sich die Südwest-Nordost-Route im „Totenweg“ nördlich Oberndorf von der Nord-Süd-Route trennte und durch die Flur „Im Schild“ auf die Streusiedlung der ehemaligen „Keminata“ zulief und durch die Flur „Im Grund“ anschließend in Richtung Eisersdorf strebte. [14]
Fortsetzung der Südwest-Nordost-Route nördlich Kemnath
Für die Fortsetzung der Südwest-Nordost-Route gibt es im Raum nördlich Kemnath eine Reihe von Indizien und Spuren für mindestens fünf Varianten, die alle nach Nordosten führen und im Raum Riglasreuth das tief eingeschnittene Tal der Fichtelnaab (Höhenunterschied ca. 130 m) gequert haben müssen. Der Raum ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich eine Fernroute zur Überwindung einer markanten Geländestufe (Kemnath 462 m, Oberwappenöst 588 m, Steinwitzhügel 644 m) in fünf und mehr parallellaufenden Trassen aufspaltet und gleichzeitig oder auch zeitlich nacheinander genutzt worden sind. Im Norden und Osten wird die weite Niederung des Flednitztales mit der Stadt Kemnath entlang der sogenannten „Fränkischen Linie“ durch den Anstieg zum Fichtelgebirge markant begrenzt, wobei z.b. der Tannenberg eine Höhe von über 700 m erreicht. Manske spricht sogar von einem „Hochbecken“, das nur im Süden bei Trabitz durch das enge Tal der Haidenaab in südöstlicher Richtung eine Öffnung erfährt. [15] Dabei weist das digitale Geländemodell im Osten der TK 6137 eine Vielzahl von Hohlwegen aus, sowohl im Bereich der B 299 bei Albenreuth, die die Karte im Südosten ihres Bereiches tangiert, als auch im Bereich der B 22 im Nordosten des Kartenbildes zwischen Armesberg und Beringersreuth. Alle in diesem Bereich genannten Hohlwege weisen von Südwesten nach Nordosten.
Spuren im Raum Kemnath – Kulmain – Riglasreuth
Aus dem weiten Becken um Kemnath führt eine der ältesten Trassen der Südwest-Nordost-Route von Eisersdorf durch einen breiten Hohlweg nach Norden, überquert den Funkenbach und führt durch die Flur „Sommerheu“ nach Zinst. Vor dem Ort bog sie nach Osten ab, querte die heutige ST 2177 und führte über den „Steinwitzhügel“ nach Wunschenberg. Eine Variante bog bereits auf halbem Weg nördlich Eisersdorf nach Osten ab. Für die Fortsetzung der Trasse zwischen Wunschenberg und Riglasreuth kommen nur zwei Alternativen in Frage, wobei jedoch für keine der Trassen eindeutige Belege im Gelände gefunden werden konnten: Die eine könnte über den Velber Bach nach Wernersreuth geführt haben, die andere durch den Velber Bach in das Waldgebiet „Dobner“ im Tal der Fichtelnaab nach Riglasreuth. [16]
Vier Trassenvarianten über Kulmain
Nach Manske gibt es vier weitere Trassenvarianten, die über Kulmain führen: Nr. 1 zweigt von der Eisersdorfer Strecke im „Alten Graben“ ab und führt in etwa mit der derzeitigen Straße über den Birkenbühl nach Kulmain. Nr. 2 verließ Kulmain mit der St. 2177, zweigte nach wenigen 100 Metern südlich der „Lindenäcker“ in nordöstliche Richtung ab und zog zu einem Platz, der im Volksmund „kalvinischer Friedhof“ genannt wird, querte nördlich Zinst den Engbach und führte von dort zum Rotenhof. Von Rotenhof bestand die Möglichkeit der Fortsetzung über den „Steinwitzhügel“ nach Wunschenberg oder über das nördlich vom Rotenhof gelegene Oberwappenöst. Nr. 3 zweigte unmittelbar am alten Ortsende von Kulmain nach Norden ab und führte durch die Feldflur nach Oberwappenöst. Quellen dafür sind zwar durch den Bahnbau zerstört (wie so häufig bei Altwegetrassen), doch Hohlwegspuren oberhalb des Bahndammes bestärken den Verdacht einer alten Fernwegvariante der Südwest-Nordost-Route. Nr. 4 zieht mit der Süd-Nord-Route von Kulmain aus nach Norden. Nördlich des „Haselrangens“ streben beide des Ortes Aign vorbei zum östlichen Rand des „Spitalholzes“. Auch hier ist die Verbindung durch den Bahnbau gestört. Parallel zur TIR 21 verlaufen im Spitalholz an beiden Seiten insgesamt 14 bis 15 Fahrspuren. List (2006) hat die Trasse erfasst und sie alle der Nord-Süd-Route über den „Schwarzweiher“ nach Witzlasreuth - Ebnath zugeordnet. An der TIR 21 führt eine Altstraßengabelung mit sieben bis acht Spuren in Richtung Norden nach Witzlasreuth, während die südliche Trasse nach Osten führt (s. TK Ebnath). Durch Straßenbauten und Flurbereinigung sind in Richtung Wernersreuth nur wenige Spuren erhalten geblieben. Geringe Spuren könnten auf einen Trassenverlauf nach Oberwappenrieht hinweisen, die von der TIR 21 überlagert sind. Eindeutiger sind die Wegespuren östlich des Ortsausgangs von Oberwappenöst, wo sich eine ganze Reihe von Fahrspuren als Fortsetzung ab Rotenhof über Oberwappenöst nach Wernersreuth und weiter in Richtung Osten führen. Manske erkennt bei Riglasreuth eine regerechte „Passpfortensituation“, welche die obengenannten Trassen bündelt. Auch hier sind durch den Bahnbau und die Flurbereinigung im Steilhang oberhalb Riglasreuth von der vermuteten Trasse keine Spuren mehr erhalten. Östlich Riglasreuth spaltet sich die Eger-Straße wieder in mehrere Varianten auf, die alle auf Waldershof und Marktredwitz zielen. [17]
Die Nord-Süd-Route im Raum Kemnath
Neben der Südwest-Nordost-Route hat sich Manske auch intensiv mit dem Verlauf der Nord-Süd-Trasse im Raum Kemnath beschäftigt. Dazu hat er, wie bereits in der Darstellung der Südwest-Nordost-Route, die nahezu identische Altwegeliteratur ausgewertet.[18] Bereits Ehrnthaller habe 1857 darauf hingewiesen, dass Kemnath an den Straßen nach Hof, Erbendorf, Weiden und Bayreuth liege. Scheidler (1950) [19] und Edelmann [20] verweisen mit Bezug auf Dollacker (1938) auf die sogenannte „Magdeburger Straße“, die über Kemnath führe, aber nur an Teilabschnitten zu rekonstruieren sei. Edelmann stellt zudem eine möglicherweise ältere Trasse von Kirchenlamitz nach Naila (statt über Hof) zur Diskussion. Kröll (1967) [21] und Herrmann (1983) [22] haben vermutet, dass die Entwicklung Kemnaths bzw. „Keminata“ maßgeblich mit seiner Lage am Kreuzungspunkt einer Ost-West-Trasse mit einer Nord-Süd-Trasse zusammenhängt. Allerdings haben erst Neugebauer/Thieser/Manske (2007) diese These einer Lage an der Nord-Süd-Trasse durch gründliche Geländebegehungen sowie Archiv- und Literaturstudien belegt und dabei den bislang weitgehend unbeachteten Verlauf der Nord-Süd-Trasse dokumentiert. Die Trasse führte von Berndorf über den 507 m hohen Rücken der „Langreuth“ durch Oberbruck und über den „Birkenbühl“ zur Schirmitzaue hinabstieg und durch eine Furth Kulmain erreichte. Die Trasse ist zwischen Berndorf und Oberndorf als „Steingasse“ bekannt.
Die Nord-Süd-Route im Raum Kemnath – Pressath
Flurbereinigungsmaßnahmen der 1960er und 1970er Jahre haben zahlreiche Altstraßenbelege verschwinden lassen. Hilfreich bei der Rekonstruktion sind frühere Karten und Pläne. Nach Ehrntaller führte die damalige Hochstraße von Amberg nach Hof östlich der „befestigten Stadt“ vorbei. Nach Herrmann zweigte vom „Totenweg“ zwischen Oberndorf und Eisersdorf im Bereich „Goldberg“ ein alter Weg in nördliche Richtung ab, dessen Trasse im „Alten Graben“ noch erkennbar ist. Dabei handelt es sich nach Manske um die älteste Variante der Nord-Süd-Trasse.
Weitere Spuren der Nord-Süd-Trasse
Das Trio Neugebauer/Thieser/Manske rekonstruiert im Raum Neustadt am Kulm und des Haidenaab-/Flednitztales nicht nur den Verlauf der Südwest-/Nordost-Trasse, sondern auch Spuren der Nord-/Süd-Trasse. [23] Ein Blick auf ältere Karten belegt eine Kreuzung des bei Ernthaller erwähnten „Totenwegs“ von Oberndorf nach Eisersdorf mit der Nord-Süd-Trasse bei der „alten Keminata“ und über den „Alten Graben“ zur Nord-Süd-Route bei Kulmain. Entlang der westlichen Nord-Süd-Trasse liegen eine Reihe von „-dorf“-Orten (Berndorf, Oberndorf, Filchendorf, Eisersdorf, Kötzersdorf) neben Orten mit slawischem Namensgut.
Trassen mit hohem Alter
Manske sieht in der südlichen Verlängerung der Nord-Süd-Trasse zwischen Kulmain und Pressath drei bis vier Trassenverbindungen, wobei er sie verschiedenen zeitlichen Nutzungsphasen zuordnet. Dem westlichen Höhenweg von Pressath über Pichelberg, Burkhardsreuth, Filchendorf, Oberndorf kommt nach Manske ein hohes Alter zu. Doch könnten auch die Abschnitte der östlich der Haidenaab verlaufenden und über Höhenrücken („Kühberg“, „Schrottenbühl“, „Auf der hohen Straße“) ziehenden Trasse sehr alt sein, schließlich wird sie von einer Reihe von Orten mit slawischen Wurzeln begleitet (Pressath, Troglau, Wollau, Löschwitz, Kaibitz usw.).
Fortsetzung der Route von Pressath nach Süden
Von Pressath nach Süden aus verlaufen seit dem Mittelalter mehrere Wegvarianten:
- Eine querte das Haidenaabtal und traf dort mit den Wegen vom „Judenberg“ und dem aus Eschenbach kommenden Weg und zog durch die Passpforte als Höhenweg auf den „Kührangen“ über die Hochfläche des Bürgerwaldes nach Süden.
- Eine weitere führte nach Überquerung der Haidenaab, ebenfalls über den Bürgerwald, entlang der Niederterrasse der Haidenaab zur Kahrmühle. Im oberen Bürgerwald trafen sich drei Trassen wieder und mündeten in einer großen Waldwegkreuzung. Durch den Sandabbau wurden allerdings inzwischen viele Spuren vernichtet.
- Der durchgehend erhaltene „Schinderweg“ mündet heute in der B 299 bzw. wird von der B 299 überdeckt und erreicht den Marktplatz von Grafenwöhr.
- Eine weitere Variante stieg aus dem „oberen Bürgerwald“ über den „Rennweg“ von der Hochfläche in Creussental hinab und mündete in die o. g. „Schinderweg“-Trasse.
Die Nord-Süd-Route lief weiter über den Grafenwöhrer Marktplatz als „Amberger Straße“ in Richtung Truppenübungsplatz. Nördlich Tanzfleck mündete sie in die B 299 (auch als „Eisenstraße“ bezeichnet), und zog mit ihr an Freihung vorbei nach Seugast und zur mittelalterlichen Verkehrsdrehscheibe „Süßer Berg“, anschließend über den Höhenrücken zwischen Schalkenthann und Kainsricht weiter nach Süden.
Westlich Neubernricht querte die die Nord-Süd-Trasse den Gebenbach und erreichte durch die breite, tief eingeschnittene Vilstalpforte Amberg, von wo sie an die Donau nach Regensburg führte.
Manske zu dem Schluss, dass die von ihm aufgezeigte Nord-Süd-Route um den westlichen Ast des von Ptolemäus genannten Nord-Süd-Weges gehandelt haben könnte. Die zwischenzeitlich überall in der Oberpfalz gemachten frühgeschichtlichen Funden erhielten in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung und führen die lange geglaubte Unwegsamkeit des Nordwaldes „ad absurdum“. [24]
Weblinks
- Karte der Hohlwege, Steige und Denkmäler im Bereich der TK 25 Blatt 6137: Kemnath
- Karte der Hohlwege im Bereich der TK 25 Blatt 6137: Kemnath
- Karte der Steige im Bereich der TK 25 Blatt 6137: Kemnath
- Karte der Denkmäler im Bereich der TK 25 Blatt 6137: Kemnath
- Visualisierung der Altstraßen aus den Historischen Karten der TK 25 Blatt 6137: Kemnath
Einzelnachweise
- ↑ Reinhard Seitz: Zur Entwicklung der Stadt Kemnath. In: Oberpfälzer Heimat, Band 15. 1971, S. S. 97 – 112, besonders S. 101 – 102 und Karte S. 103
- ↑ Wolfgang Janka: Altstraßen und frühmittelalterliche Ortsnamen in der Oberpfalz. In: Tobias Appl, Alfred Wolfsteiner: Auf alten Wegen durch die Oberpfalz. Zur Geschichte der Mobilität und Kommunikation in der Mitte Europas. Hrsg.: Tobias Appl, Alfred Wolfsteiner, Friedrich Pustet, Regensburg 2022, ISBN 978-3-7917-3279-4, S. 35 – 37, besonders Karte S. 36
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 112 – 160
- ↑ S. Ehrnthaller: Die Stadt Kemnath und die derselben zunächst liegenden Orte aus den Pfarreien Kulmain, Kastl und Waldeck. Kemnath 1857
- ↑ Anton Reger: Aus der Geschichte der Stadt Kemnath. Kallmünz 1981
- ↑ J. Kröll: Eine Altstraße nach Böhmen (Forchheim – Prag), in: Archiv für die Geschichte von Oberfranken 53 (1973), S. 111 ff.
- ↑ H. Zwack: Die Egerer Straße. Das Altstraßenstück Eger – Kemnath. Unveröffentlichte Zulassungsarbeit. Bayreuth 1973
- ↑ Ernst Herrmann: Zur mittelalterlichen Siedlungsgeschichte Oberfranken, in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 39 (1979), S. 1 ff.
- ↑ Michael Neubauer/ Bernd Thieser: „Die Straße, die von Eger herkommt“ – Überlegungen zur frühmittelalterlichen Geschichte des Fernweges nach Böhmen, in: Wir am Steinwald 8 (2000), S. 123 ff.
- ↑ W. Thiem: Landschaft und Siedlung im Landkreis Tirschenreuth, in: Knipping/Rasshofer: Landkreis Tirschenreuth. München 2000, S. XIII f.f) (=Denkmäler in Bayern III, 45)
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 112 – 116 sowie Karte S. 117
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 112 – 116 sowie Karte S. 117
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 118 - 119
- ↑ J. Scheidler: Von der alten Kemnath, in: Kemnather Heimat-Jahrbuch 1950, S. 65 ff.
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 112 – 116 sowie Karte S. 117
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 119 - 122
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. sowie Karte S. 123 bzw. S. 142 ff.
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 112 – 116 sowie Karte S. 135 - 142
- ↑ J. Scheidler: Von der alten Kemnath, in: Kemnather Heimat-Jahrbuch 1950, S. 65 ff.
- ↑ H. Edelmann: Oberfränkische Altstraßen, in: Die Plassenburg 8 (1955), S. 5 ff.
- ↑ J. Kröll: Weidenberg: Geschichte des Marktes Weidenberg. Weidenberg 1967
- ↑ Ernst Herrmann: Zur mittelalterlichen Siedlungsgeschichte Oberfranken, in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 39 (1979), S. 1 ff.
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. 138 - 139
- ↑ Dietrich J. Manske: Der Raum Kemnath, ein mittelalterliche Kreuzungsbereich bedeutender Altfernwege, in: Kemnath: 1000 Jahre … und mehr. Hrsg. von Michael Neubauer… Pressath 2008, S. sowie Karte S.