9. November
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Ereignisse
- 1313: Bei Gammelsdorf siegt im Streit um Niederbayern ein Ritterheer des Wittelsbachers Herzog Ludwig über das ein seines Vetters und ehemaligen Spielkameraden, des Habsburger Herzogs Friedrich des Schönen. Als entscheidendend für den Sieg werden Nürbergische Söldner unter ihrem Oberpfälzer Feldhauptmann Seyfried Schweppermann angesehen.

- 1918: In Berlin gibt Reichskanzler Max von Baden am späten Vormittag des 9. November einen Thronverzicht Kaiser Wilhelms II. bekannt, der aber in Wirklichkeit gar nicht erfolgt war. Gegen 14 Uhr ruft der SPD-Staatssekretär Philipp Scheidemann die Deutsche Republik und Friedrich Ebert zum neuen Reichskanzler aus. Das mit seiner Partei nicht abgestimmt Verhalten verärgert seinen Parteichef Ebert. Gegen 16 Uhr proklamierte Karl Liebknecht im Lustgarten vor dem Berliner Stadtschloss die „freie sozialistische Republik Deutschland“.
- 1923: Eine von Adolf Hitler und Erich von Ludendorf angeführte Marschkolonne von Putschisten wird an der Münchner Feldherrnhalle von der Polizei gestoppt. Bei der Schießerei kommen 18 Personen ums Leben. Der Putsch ist gescheitert.

- 1989: In Berlin gibt der SED-Funktionär Günter Schabowski vor laufenden Kameras versehentlich und fälschlicherweise eine sofortige unbedingte Reisefreiheit für DDR-Bürger bekannt. Das ist das Ende der Mauer und der DDR.
Geburtstage
- 1597: Elisabeth Charlotte von der Pfalz, die spätere Kurfürstin von Brandenburg wird in Neumarkt in der Oberpfalz geboren,