Ödgötzendorf
Koordinaten: 49° 21' 19.44" N, 11° 49' 57.63" E
| Ödgötzendorf | |
|---|---|
| Höhe über dem Meeresspiegel: | 517 m |
| PLZ/Ort: | 92289 Ursensollen |
| Ortsvorwahl: | 09628 |
Ödgötzendorf ist ein in der Oberpfalz gelegener Weiler, der ein Gemeindeteil von Ursensollen ist.
Lage
Der Ort befindet sich in der Region Oberpfälzer Jura und liegt in der nach Garsdorf benannten Gemarkung. Ödgötzendorf ist einer von 38 Ortsteilen der Gemeinde Ursensollen.[1] Der Weiler liegt siebeneinhalb Kilometer südöstlich von Ursensollen und elf Kilometer östlich des Marktes Kastl.
Geschichte
Im Jahr 1612 erhielt Endres Zennefelder gegen einen bestimmten Abtrag die Landsassenfreiheit. 1696 erscheinen dort die Erben des Michael Loefen und 1710 das Jesuitenkollegen Amberg. Nach Auflösung des Jesuitenordens kamen Garsdorf und Ödgötzendorf an den Malteserorden.[2]
Schon um 1210 war das Kloster Ensdorf in Ödgötzendorf begütert. Die zum Kloster Ensdorf zinsbare Öde Götzendorf erwarb 1367 der Ensdorfer Mönch Albrecht Freudenberger für seinen Konvent. Die Holzmark blieb bis 1522 bei Ensdorf, wohin 1482 ein Bauer aus Richtheim Abgaben aus seiner Öde Götzendorf zahlte. Im genannten Jahre ging der Wald im Tauschwege an Wilhelm Luchauer in Haselmühl über, der den abgegangenen Hof wieder aufgerichtet haben dürfte. Eine Holzmark Götzendorf ist noch 1769 vorhanden.[2]
Verkehr
Die aus dem Südwesten kommende Kreisstraße AS 9 verläuft etwa einhundert Meter nordwestlich des Ortes. Vom ÖPNV wird der Weiler nicht angefahren, die nächstgelegene Bushaltestelle des VGN befindet sich etwa zweihundert Meter südwestlich der Ortschaft.
Einzelnachweise
- ↑ Ortsteile - Gemeinde Ursensollen, Landkreis Amberg-Sulzbach - BayernPortal. Bayerisches Staatsministerium des Innern, abgerufen am 22. Januar 2026
- ↑ 2,0 2,1 Heribert Batzl: Aus der Ortsgeschichte des Landkreises. In: Der Landkreis Amberg. in Vergangenheit und Gegenwart. Kallmünz 1965, S. 257-306
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